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Bilanz

Von der Energie bis zur Seniorenarbeit

Vielfältige Felder deckt die AOVE in neun Amberg-Sulzbacher Gemeinden ab. Erneuerbare Energien bleiben ein Schwerpunkt.

„Gemeinsam kochen – miteinander Essen“: Die Veranstaltung der AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ hat zahlreiche Anhänger. Foto: AOVE
„Gemeinsam kochen – miteinander Essen“: Die Veranstaltung der AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ hat zahlreiche Anhänger. Foto: AOVE

Freudenberg.Das Jahr 2016 wurde vom 20-jährigen Jubiläum der AOVE geprägt, freute sich Vorsitzender Hans-Martin Schertl bei der Jahreshauptversammlung des AOVE e. V. im Gasthof Schlossbräu Lintach. Anlässlich des Jubiläums fanden eine Fachtagung sowie ein Kulturabend statt. Eine Broschüre „20 Jahre AOVE“ und ein Filmbeitrag zu den vergangenen Jahren wurden erstellt und sogar ein eigenes AOVE-Bier in Auftrag gegeben.

Weiterhin sind die AOVE-Kommunen in einem arbeitsintensiven Jahr aber auch neue Projekte angegangen und haben bestehende weiterverfolgt. „Ein Schwerpunkt bleiben die Erneuerbaren Energien“, hob Schertl in seinem Bericht hervor. So hätten die AOVE-Bürgersonnenkraftwerke bis Ende 2016 über 4,4 Millionen kWh Sonnenstrom erzeugt und damit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Bei der AOVE-Bio- und -BürgerEnergie eG stand die Optimierung der Wärmenetze im Fokus. Ein Hauptthema bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes war die E-Mobilität. So wurde unter anderem ein Förderantrag für die Anschaffung sieben kommunaler Elektroautos gestellt, freute sich der Vorsitzende.

Das erste Projekt „AOVE-Kernwegenetz“ wurde seitens der Stadt Vilseck zwischen Frauenbrunn und Gressenwöhr umgesetzt. Foto: AOVE
Das erste Projekt „AOVE-Kernwegenetz“ wurde seitens der Stadt Vilseck zwischen Frauenbrunn und Gressenwöhr umgesetzt. Foto: AOVE

Überzeugt zeigte sich Schertl vom Projekt „Optimierung des landwirtschaftlichen Kernwegenetzes“. 2016 wurden die ersten zwei Wege saniert sowie Grundlagen für die Umsetzung weiterer Wege geschaffen. Auch die Umsetzung des Gewässerentwicklungskonzeptes für Gewässer III. Ordnung gehe in den AOVE-Kommunen mit entsprechenden Fördermitteln durch das Wasserwirtschaftsamt beispielhaft voran, verdeutlichte Schertl.

Das breite Betätigungsfeld der AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ mit mehr als 30 Ehrenamtlichen zeigte AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer auf. Unabhängige Beratungen, ehrenamtliche Begleitung von Senioren, Nachbarschaftshilfe, Vernetzung von Angeboten und Senioren sowie Qualifizierung heißen hier die Schlagworte. Großer Bedarf herrscht laut Lobenhofer an weiteren Alltagsbegleitern, um den steigenden Anfragen nach Beratung und Betreuung gerecht zu werden. Die Angehörigentreffen „Leben mit Demenz“ sind zu einer festen und beliebten Einrichtung geworden. Verstärkt genutzt wurde auch der Service „Wohnanpassungsberatung“.

Kulturell hatte die AOVE 2016 ebenfalls einiges zu bieten, freute sich die Geschäftsführerin. „Mit über 80 festen Veranstaltungsterminen, zehn davon im Rahmen des Begleitprogramms zur Landesausstellung Karl IV., konnten wir fast 1900 Besucher verzeichnen“, sagte sie. „Hinzu kommen noch fast 60 gebuchte Führungen“.Mit „Gemeinsam schaffen wir viel!“ dankte Schertl allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr vorbildliches Engagement, Politik und Verwaltung für die Kooperation sowie dem Amt für Ländliche Entwicklung für die tatkräftige Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit.

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