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Natur

Wertvoller Lebensraum steht im Fokus

Streuobst ist ein Kulturgut. Seine Vielfalt war Thema eines Fotowettbewerbs in der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach/Amberg.

Mit diesem Foto von der Obstblüte am Annaberg erhielt Johann Gebhard den ersten Preis beim Fotowettbewerb. Foto: J. Gebhard
Mit diesem Foto von der Obstblüte am Annaberg erhielt Johann Gebhard den ersten Preis beim Fotowettbewerb. Foto: J. Gebhard

Amberg.Im Frühjahr 2016 hatten der Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach, der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, der Naturpark Hirschwald und die AOVE gemeinsam zum Fotowettbewerb „Streuobst im Amberg-Sulzbacher Land“ aufgerufen. 22 Hobbyfotografen sandten ihre Bilder ein. Die Gewinner stehen nun fest.

Im Rahmen der Öko-Modellregion (ÖMR) sollte der Fotowettbewerb „Streuobst im Amberg-Sulzbacher Land“ Eindrücke sammeln von der Vielfalt der hiesigen Streuobstwiesen, ihrer Nutzung, ihrer Qualität als Lebensraum, ihres Wertes als Kulturgut sowie als Füllhorn guten Geschmacks und auch Aspekte der verschiedenen Jahreszeiten zeigen.

Genussvolle Preise vergeben

Die Gewinner des Wettbewerbs wurden ausgezeichnet: von links Projektmanagerin Barbara Ströll, Johann Gebhard (1. Preis), Konrad Loos (2. Preis), Arthur Wiesmet (Kreisfachberater Gartenbau), Karin Hegen (Sonderpreis), Christopher Trepesch (3. Preis) und AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer.
Die Gewinner des Wettbewerbs wurden ausgezeichnet: von links Projektmanagerin Barbara Ströll, Johann Gebhard (1. Preis), Konrad Loos (2. Preis), Arthur Wiesmet (Kreisfachberater Gartenbau), Karin Hegen (Sonderpreis), Christopher Trepesch (3. Preis) und AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer. Foto: Loos

Insgesamt wurden 66 Fotos eingesandt. Von diesen hatten nur 16 Bilder die geforderte Mindestauflösung und konnten damit am Wettbewerb teilnehmen. Eine Jury bewertete die Bilder nach Kriterien wie Bildqualität, Bezug, Thema und Perspektive. Vier Fotografen wurden mit Preisen und Urkunden belohnt:

Den 1. Preis erhielt Johann Gebhard für seinen Blick über blühende Obstbäume am Sulzbacher Annaberg. Mit dem 2. Preis wurde ein Bild von Konrad Loos ausgezeichnet. Er nahm die Kirchtürme von Edelsfeld in den Fokus und stellte dabei einen Bezug zum Streuobst am Dorfrand her. Beide Hobbyfotografen dürfen sich jeweils über eine Einladung zum bioregionalen Menü für Zwei freuen.

Christopher Trepesch erhielt den 3. Preis für sein Bild von einem jungen, blühenden Streuobstbestand am Hohenburger Weinberg. Ein Geschenkkorb mit Bioprodukten aus der Öko-Modellregion war sein Lohn.

Karin Hegen hielt die Hochstamm-Apfelbäume im Amberger Maltesergarten im Bild fest: Rote Äpfel vor leuchtend blauem Himmel und Malteser erfreuen den Betrachter. Für diese Apfelbäume im städtischen Grün erhielt sie einen Sonderpreis und durfte sich über eine Kiste Biostreuobstsaft aus dem Birgland freuen.

Preisträger in der Übersicht

  • 1. Preis

    Den ersten Preis erhielt mit dem Foto „Obstblüte am Annaberg“ Johann Gebhard.

  • 2. Preis

    Für das Bild vom Edelsfelder Streuobst erhielt Konrad Loos den zweiten Preis.

  • 3. Preis

    Der dritte Preis ging mit dem Foto „Obstblüte am Hohenburger Weinberg“ an Christopher Trepesch.

  • Sonderpreis

    Ein Sonderpreis für das Foto „Streuobst im Amberger Maltesergarten“ wurde Karin Hegen übergeben.

Auch 2017 ein Wettbewerb geplant

Barbara Ströll, Projektmanagerin der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach/Amberg, lud alle Beteiligten zur Preisverleihung ins Landratsamt ein. Bei einer gemeinsamen Bilderschau wurden die Geschichten zur Entstehung der Fotos erzählt. Im Anschluss kamen die Anwesenden in den Genuss einer Apfelsorten-Verkostung mit Bio-Streuobstbauer Roland Heldrich.

Der Fotowettbewerb war eine Aktion im Rahmen des ÖMR-Projektes „Kulturerbe Streuobst – Vielfalt pflegen, entwickeln und nutzen“. Der ÖMR-Arbeitskreis Streuobst wird voraussichtlich auch 2017 einen Fotowettbewerb zum Streuobst ausschreiben, kündigte Barbara Ströll an. Sie rief ambitionierte Fotografen dazu auf, schon jetzt die Augen aufzuhalten nach interessanten Motiven. Auch im Winter hätten Streuobstwiesen ihre Reize. Weitere Infos zum Projekt erhalten Interessierte unter www.oekomodellregionen.bayern/oko-modellregion/amberg-sulzbach/ .

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