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Dank

Ein Abend im Zeichen des Ehrenamts

Beim Neujahrsempfang in Ebermannsdorf wurden ehrenamtliche Helfer geehrt. Rudi Götz erhielt eine ganz besondere Auszeichnung.
Christine Wendl

Rudi Götz wurde von der Gemeinde Ebermannsdorf ausgezeichnet: Josef Gilch, MdL Dr. Harald Schwartz, Rudolf Götz, Erich Meidinger, Erika Götz (Ehefrau), Landrat Richard Reisinger und 2. Bürgermeister Michael Götz (v.l.) Foto: Wendl
Rudi Götz wurde von der Gemeinde Ebermannsdorf ausgezeichnet: Josef Gilch, MdL Dr. Harald Schwartz, Rudolf Götz, Erich Meidinger, Erika Götz (Ehefrau), Landrat Richard Reisinger und 2. Bürgermeister Michael Götz (v.l.) Foto: Wendl

Ebermannsdorf.Für ihren uneigennützigen, ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl der Mitmenschen galt der Dank des Bürgermeisters im Rahmen des Neujahrsempfangs insbesondere den drei gemeindlichen Feuerwehren Ebermannsdorf, Pittersberg und Diebis. Um ihnen die bestmögliche technische Ausstattung zu sichern, wurden die finanziellen Mittel in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht.

Waren es 2008 noch 22 000 Euro, so lag der Betrag nun – nur für die laufenden Kosten und Unterhalt – bei 70 000 Euro. Neben der finanziellen und materiellen Ausstattung der freiwilligen Helfer soll es aber auch bei den räumlichen Ausstattungen an nichts fehlen. Deshalb müssen zeitnah die Planungen für ein neues, zeitgemäßes Feuerwehrhaus starten, so Josef Gilch.

Die vielen ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde öffentlich zu ehren, war dem Bürgermeister beim Neujahrsempfang ein sehr angenehmes und wichtiges Anliegen. Einige davon wurden in diesem Jahr besonders ausgezeichnet. Maria Fischer aus Ebermannsdorf und Marianne Boßle aus Pittersberg organisieren mit ihren Teams regelmäßige Treffen, Ausflüge und Feiern für die älteren und einsamen Mitbürger, was für diese eine willkommene Abwechslung darstellt. Für ihren selbstlosen Einsatz dankte er ihnen öffentlich mit Blumen. Mit viel Herzblut ist auch die Redakteurin des Gemeindeblattes, Christine Schormüller, bei ihrer Arbeit. Ihr Interesse gilt auch der Historie der Gemeinde und sie setzt sich mit Leib und Seele als Ortsheimatpflegerin dafür ein. Auch dafür gab es Dank und Anerkennung vom Bürgermeister und den Anwesenden.

Veranstaltungen

  • Goldschmieden:

    Am heutigen Freitag und auch am Samstag findet ein Goldschmiede-Kurs für Erwachsene in der Volkshochschule statt. Los geht es am Freitag um 18 Uhr und am Samstag um 10 Uhr.

  • Beratungsstunde:

    Am Dienstag, 28. Januar, lädt das Seniorenmosaik im Pfarrzentrum zu einer Beratung zum Thema „Entlastung und Hilfe für das Alt werden zu Hause“ ein .

  • Fasching:

    Ebenfalls am Dienstag findet der Seniorenfasching im Nikolausheim Pittersberg statt.

Die „Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur“ – ein Team von Personen mit unterschiedlichen Kenntnissen und Kompetenzen, das sich für kreatives Mitgestalten von Flur und Leben am Pittersberg einsetzt, erhielt ebenso viel Applaus für ihren Einsatz.

Unermüdlich kümmert sich Uschi Schönberger Jahr für Jahr darum, dass es im Gemeindebereich zahlreiche unterschiedliche Kurse gibt. Dafür gebührte „Frau Volkshochschule“, wie Gilch sie schmunzelnd nannte, der Dank der Gemeinde. Mit der goldenen Ehrennadel wurde schließlich ein ganz besonderer Mensch ausgezeichnet. Einer, der sich in herausragender Weise in und für die Gemeinde verdient gemacht hat.

Der 77-jährige Rudolf Götz war während seines Berufslebens nicht nur Mitglied der Feuerwehr, sondern auch am Bauhof beschäftigt, die meiste Zeit als dessen Leiter in der Verantwortung. Seit seiner Pensionierung bringt er seine Freizeit in das Vereinsleben und ins Ehrenamt ein. Er kümmert sich als Platzwart und Hausmeister um das Gelände der Spielvereinigung, engagiert sich als Feldgeschworener und als Gemeindeblatt-Verteiler. Für Gilch besonders wertvoll ist „Rudi“ als „lebende Bestandsdokumentation für Wasserleitungen und Kanäle“ in Ebermannsdorf.

Bei den Köhlern ist er von Anfang an dabei und sein Engagement ist unbezahlbar. Auf ihn ist Verlass, auch wenn es um das Auf- und Abbauen der Buden für die Burgweihnacht oder anderes geht. Bei der Untersuchung von Bodendenkmälern in Schafhof Ost, saß er tagelang unentgeltlich am Bagger. Für sein zurückhaltendes Wesen und seine uneigennützige Hilfe, wo er gebraucht wird, wurde er nun von den Bürgermeistern der Gemeinde mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. (awe)

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