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Amberg

Ein Klassentreffen 50 Jahre nach dem Schulabschluss

Am 22. Juni 1969 erhielten 38 Abiturienten des Gregor-Mendel-Gymnasiums ihre Reifezeugnisse durch den damaligen Oberstudiendirektor Wendelin Rauscher und ihre Klassenleiter, die Oberstudienräte Alfred Heller (13a) und Wendelin Röhrich (13b), ausgehändigt.
Werner Schulz

Am 22. Juni 1969 erhielten 38 Abiturienten des Gregor-Mendel-Gymnasiums ihre Reifezeugnisse. Vergangenes Wochenende feierten 23 von ihnen gemeinsam ihr 50-jähriges Abiturjubiläum. Foto: Werner Schulz
Am 22. Juni 1969 erhielten 38 Abiturienten des Gregor-Mendel-Gymnasiums ihre Reifezeugnisse. Vergangenes Wochenende feierten 23 von ihnen gemeinsam ihr 50-jähriges Abiturjubiläum. Foto: Werner Schulz

Amberg.Vergangenes Wochenende feierten 23 von ihnen gemeinsam ihr 50-jähriges Abiturjubiläum.

Bergfestzeit ist in Amberg traditionell auch Klassentreffenszeit. Dieser Maxime folgten auch die 1969er GMG-Abiturienten. Erster Treffpunkt war nicht der Mariahilfberg, sondern die alte Schule. Oberstudiendirektor Peter Welnhofer nahm sich knapp zwei Stunden Zeit, um seinen Gästen die aktuelle Situation der Schule zu erläutern, mit ihnen zu diskutieren und sie durch das Schulgebäude zu führen. In den GMG-Annalen, darauf wiesen die Abitur-Jubilare hin, habe ihr Abiturjahrgang ein Alleinstellungsmerkmal. 1964/1965 sei an der Schule der neusprachliche Zweig eingeführt worden. Die fünfzehn Schüler und zwei Schülerinnen der 13b waren somit die ersten, die als Neusprachler am GMG ihr Abitur machten.

Außerdem „neu“: Am 1. August 1965 wurde aus der ehemaligen Oberrealschule das Gregor-Mendel-Gymnasium. Hatte man das alte Schuljahr 1964/65 noch als „OR-Fünftklässler“ beendet, startete man 1965/66 als „GMG-Zehntklässler“. Als 1966/67 erstmals Mädchen aufgenommen wurden, gab es an der Schule ganze acht Schülerinnen. Im Abiturjahr 1968/69 zählte man bei einer Schüler von 784 immerhin 37 Mädchen.

Beim Rundgang durch den Schulkomplex inspizierten die Gäste u.a. den Neubau, der zu ihrer Gymnasialzeit noch nicht existiert hatte.

Beim kleinen Sektempfang, mit dem der Schulbesuch abgerundet wurde, gedachte man der sieben bereits verstorbenen Klassenkameraden. Bei Schulleiter Welnhofer bedankte man sich für die Gastfreundschaft mit einer kleinen Geldspende. Der wiederum nutzte die Gelegenheit, um Werbung für den GMG-Förderverein zu machen. Das Kramen in alten Erinnerungen wurde in der Brauereigaststätte Kummert und tags darauf beim Bergfest ausgiebig fortgesetzt. (asn)

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