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Konzert

Eine besondere Hommage an das Bier

Den Gerstensaft und seine Genießer besingt das Renner Ensemble im Programm „Prost!“, das nun in Theuern zu erleben ist.

Das renommierte Renner Ensemble aus Regensburg huldigt dem Bier musikalisch mit einschlägigen Trinkliedern aus verschiedenen Jahrhunderten und Ländern.
Das renommierte Renner Ensemble aus Regensburg huldigt dem Bier musikalisch mit einschlägigen Trinkliedern aus verschiedenen Jahrhunderten und Ländern. Foto: Simon Zaus

Kümmersbruck.Das Renner Ensemble feiert die Einführung des bayerischen Reinheitsgebots vor 500 Jahren – mit einem besonderen Konzertprogramm, das am Samstag, 22. Oktober, um 20 Uhr im Kultur-Schloss Theuern zu genießen ist.

Mit einschlägigen Trinkliedern aus verschiedenen Jahrhunderten und Ländern wie „Ale and Tobacco“ des Engländers Thomas Ravenscroft, „Die vier Patienten“ des bayerischen Komponisten Max Welcker oder einem Arrangement des bekannten Traditional „Drunken Sailor“ werden der Gerstensaft und seine Genießer besungen.

Wie gesellig und spaßig der Bierkonsum sein kann, davon zeugen „Die lustgen Musikanten“ von August F. Riccius, der aus Nonsens-Silben bestehende „Pseudo-Yoik“ des Finnen Jaakko Mäntyjärvi oder auch das von Franz Lachner vertonte Dialektgedicht „Ist das die da, die die dode Dido gibt“.

Musikalisch präsentiert wird auch, dass der Herzog Kurt von Polen wegen Biermangels nicht auf den Kreuzzug nach Jerusalem „aufspringen“ will, und auch, warum Paul Kuhn seiner Marianne die Hochzeit verweigert. Die Zuhörer erhalten zudem Informationen über weitere Ereignisse im Jahr 1516, über berühmte Gaststätten und über die Bierheiligen mitsamt einem legendären Bierwunder.

Die Konzertreihe wird vom Kulturfonds des Freistaats Bayern gefördert. Das Renner Ensemble gilt als einer der renommiertesten Männerchöre Deutschlands und wurde 1987 in Regensburg gegründet. Ein Großteil der Mitglieder erhielt seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Das Ensemble, das sich nach den Würdigungen von Konzertkritikern durch eine „beeindruckende klangliche Homogenität“ auszeichne und mit seinem breitgefächerten Repertoire immer wieder für „Kunstgenuss vom Feinsten“ sorge, ist unter anderem Kulturförderpreisträger der Stadt Regensburg sowie Träger des Kulturpreises des Bezirks Oberpfalz.

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