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Kommunalwahl

Emhofer wollen zwei Sitze

Die Freie Wähler Gruppe hat ihre Kandidaten für die Marktgemeinderatswahl nominiert. Martin Bauer führt die Liste an.
Von Josef Popp

Die Marktgemeinderatskandidaten der Freien Wählergruppe Emhof mit dem Spitzenkandidaten Martin Bauer (Fünfter von links) Foto: Josef Popp
Die Marktgemeinderatskandidaten der Freien Wählergruppe Emhof mit dem Spitzenkandidaten Martin Bauer (Fünfter von links) Foto: Josef Popp

Schmidmühlen.Die Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 15. März 2020 sind nun im Markt Schmidmühlen abgeschlossen – vorerst. Mit der Aufstellung ihrer Liste nominierte nun die Freie Wähler Gruppe Emhof ihre Kandidaten. Diese wird vom derzeitigen 3. Bürgermeister Martin Bauer angeführt.

Durchaus harmonisch und von Optimismus geprägt verlief diese Nominierungsversammlung, auch wenn um den vierten Platz einzeln abgestimmt werden musste. Die Liste selbst wurde mit klarer Mehrheit angenommen. Martin Bauer nannte als oberstes Ziel die Wiederwahl eines Vertreters aus Emhof in den Marktgemeinderat von Schmidmühlen. Nachdem es bei der letzten Kommunalwahl gelang, mit ihm und Christine Werner zwei Sitze zu erringen, hat man sich dies auch diesmal als Ziel gesetzt. Ein besonderer Dank galt Christine Werner. Bauer betonte: „Mit Christine Werner als Senioren-Beauftragter haben wir einen Glücksgriff für unsere Senioren im Gemeindebereich gemacht.“ Er hoffte, dass sich Christine Werner auch in Zukunft hier engagieren möchte. Dies allein zeigt schon, so Bauer, „dass wir uns nicht nur für die Belange von Emhof, sondern für ganz Schmidmühlen eingesetzt haben“.

Viel für den Markt bewegt

Als Marktgemeinderat könne er sagen, dass sich in Schmidmühlen in den vergangenen Jahren sehr wohl etwas bewegt habe und von einem Stillstand nicht gesprochen werden könne. Die Bildung einer gemeinsamen Fraktion mit der CSU Schmidmühlen habe sich aus Sicht der FW-Gruppe Emhof bewährt und könnte auch in der neuen Wahlperiode ihre Fortsetzung finden.

FW-Gruppe Emhof

  • Platz 1 bis 3:

    Martin Bauer

  • Platz 4 bis 28:

    Ludwig Feuerer, Rudolf Werner, Christian Singer, Johann Graf, Helmut Werner, Karl Manglberger, Sebastian Singer, Michael Rödl, Maija Burkhard, Richard Bauer, Martin Bauer, Stefan Eschenlohr, Stefan Dirmeier, Johann Manglberger, Ludwig Tischler, Anneliese Werner, Josef Werner, Marco Bauer, Christine Werner, Karl Sperl, Reinhold Ferstl, Robert Holler, Johann Koller, Michael Sollfrank, Josef Reinstein

  • Ersatzkandidaten:

    Anton Eschenlohr, Angelika Rödl, Karin Singer

Vieles wurde auf den Weg gebracht oder wurde vollendet – und dies immer mit Blick auf einen soliden Haushalt, so Bauer. Die Baugebiete „Lauterachblick“, „Ledererhang“ und das Gewerbegebiet mit neuem Bauhof und der Ansiedlung von Gewerbebetrieben, die Bushaltestelle am Brunnlettberg, das neue Baugebiet in Emhof, der Breitbandausbau im gesamten Gemeindebereich, der Erwerb von Grundstücken im Innenbereich, Radwegausbau nach Hohenburg, die Sanierungen der Rosenstraße und der Harschhofer Straße und nicht zuletzt die Realisierung des Schlossstadels mit Fußbrücke und Gehweg sowie Parkplatz im Bereich der Flutmulde seien Beweise für umfassende Aktivitäten. „Mehr geht schon fast gar nicht“, resümierte Bauer. Speziell mit Blick auf Emhof verwies er auf den Brandschutz: Hier wurde das Feuerwehrhaus grundlegend saniert und erweitert und mit der Anschaffung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs wurde die Einsatzbereitschaft der Wehr optimiert.

Blick in die Zukunft

„Es bleibt auch keine Zeit, sich auszuruhen. Wir leben in einer Gemeinde, die sich nicht verstecken muss. Im Gegenteil, wir haben was zu bieten. Viele Aufgaben stehen an und müssen bewältigt werden. Es ist unsere Aufgabe, Schmidmühlen voranzubringen“, betonte Bauer. Ohne Zweifel wäre das Eine oder Andere noch wünschenswert gewesen, aber fehlendes Geld und fehlende Bereitschaft von Grundstückseigentümern (nicht aus dem Gemeindebereich) würden die Realisierung weiterer Maßnahmen erschweren.

Die Arbeit im Gemeinderat bezeichnete Bauer als sehr interessant und auch konstruktiv. Die allermeisten Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Die Zusammenarbeit der Fraktionen sah er durchwegs positiv. Er dankte auch allen, die sich in den Vereinen ehrenamtlich engagieren und so unglaublich zur Lebensqualität in der Gemeinde beitragen. Sie bilden alle die Basis für eine gute Zukunft. (ajp)

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