mz_logo

Ensdorf
Sonntag, 19. August 2018 29° 2

Engagement

Bei Energie enger zusammenarbeiten

Richard Gaßner führt den Förderverein des ZEN Ensdorf. Wichtig ist ihm, die Einrichtung stärker zu einem Zentrum zu machen.

Der neue 1. Vorsitzende des ZEN Fördervereins, Bezirksrat Richard Gaßner (rechts) bei seiner Antrittsrede vor der Mitgliederversammlung Foto: abl
Der neue 1. Vorsitzende des ZEN Fördervereins, Bezirksrat Richard Gaßner (rechts) bei seiner Antrittsrede vor der Mitgliederversammlung Foto: abl

Ensdorf.Bezirksrat Richard Gaßner ist der neue 1. Vorsitzende des Fördervereins Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit Ensdorf. Er folgt Markus Dollacker, 1. Bürgermeister der Gemeinde Ensdorf, nach. Dieser stand bei den Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

In seiner Antrittsrede machte der neue 1. Vorsitzende Richard Gaßner deutlich, er habe sich für die Übernahme des Amtes entschieden, weil er aus der Kommunalpolitik komme und diese das ZEN fördere, unterstütze und ehrenamtliches Engagement erwarte und fordere. Er sei sich bewusst, dass das Ehrenamt manchmal auch ein „Ärgeramt“ bedeuten könne. „Dies kann aber minimiert werden, wenn viele – am besten alle – Verantwortung übernehmen, nicht gegen, sondern für einen Verein arbeiten. Arbeit gibt es genügend“, erklärte er.

Alle Gruppierungen zusammenbringen

Die neue Vorstandschaft des ZEN-Fördervereins: sitzend von links Schatzmeister Wolfgang Streich, 2. stellvertretender Vorsitzender Markus Dollacker, 1. Vorsitzender Richard Gaßner, 2. stellvertretender Vorsitzender Benjamin Standecker und Schriftführer Josef Simon, hinten von links die Beiräte Manfred Klemm, Lorenz Hirsch, Bernd Scheller, Norbert Peter, Andreas Wilczek, Ditmar Lenk und Willi Schmid (es fehlen auf dem Foto Heinz Meinl und Florian Junkes).
Die neue Vorstandschaft des ZEN-Fördervereins: sitzend von links Schatzmeister Wolfgang Streich, 2. stellvertretender Vorsitzender Markus Dollacker, 1. Vorsitzender Richard Gaßner, 2. stellvertretender Vorsitzender Benjamin Standecker und Schriftführer Josef Simon, hinten von links die Beiräte Manfred Klemm, Lorenz Hirsch, Bernd Scheller, Norbert Peter, Andreas Wilczek, Ditmar Lenk und Willi Schmid (es fehlen auf dem Foto Heinz Meinl und Florian Junkes). Foto: abl

Für ihn gelte es, eine Bestandsaufnahme zu machen nach innen, aber auch nach außen. „Nach innen heißt: Mit den Mitarbeitern Ziele für 2018 zu formulieren, eine angefangene Satzungsänderung mit Anlagen, etwa der Finanzordnung, zu Ende zu bringen, Verwaltungsabläufe anzuschauen und anderes.“ Was er mit „nach außen“ meinte, erläuterte er so: Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit solle noch mehr zu einem Zentrum werden. Es gehe um eine engere Zusammenarbeit mit allen einschlägigen Gruppierungen im Sinne „Erneuerbare Energie“ wie Wasserkraft, Wind, Sonne, Geothermie usw., inklusive der Nachhaltigkeit. Einbinden will Gaßner alle gesellschaftlichen Gruppierungen wie Kindergärten und Schulen, die Gemeinden, Märkte und Städte, Land- und Forstwirtschaft – „der Bürger im weitesten Sinne“, wie er sagte.

Neuwahl der Vorstandschaft

  • Neuer 1. Vorsitzender

    Bezirksrat Richard Gaßner wurde mit 30 Ja-Stimmen zum neuen 1. Vorsitzenden des Fördervereins Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e. V. gewählt. Drei sprachen sich gegen ihn aus, zwei Personen enthielten sich der Stimme.

  • Weitere Vorstandsmitglieder

    Als sein 1. Stellvertreter wurde Benjamin Standecker bei zwei Enthaltungen gewählt, als 2. Stellvertreter fungiert der bisherige 1. Vorsitzende Markus Dollacker. Er wurde einstimmig gewählt wie Josef Simon (Schriftführer) und Wolfgang Streich (Schatzmeister).

  • Beiräte und Kassenprüfer

    Beiräte im Förderverein sind Willi Schmid, Lorenz Hirsch, Manfred Klemm, Heinz Meinl, Florian Junkes, Norbert Peter, Ditmar Lenk, Bernd Scheller und Andreas Wilczek. Als Kassenprüfer wurden Brigitte Bachmeier und Sebastian Schärl bestätigt. (abl)

Beirat soll Stimmrecht haben

Es gebe schon vieles in der Region. Er wolle aber keine Konkurrenz, sondern eine rationelle Zusammenarbeit, was schon bei der Terminabstimmung anfange und bei gegenseitigen Informationen ende. „Daher sollte, wie schon angedacht, ein Beirat installiert werden, der im erweiterten Vorstand nicht nur Sitz-, sondern auch Stimmrecht hat. Deshalb auch die Satzungsänderung“, forderte der neue Vorsitzende. Für konstruktive Vorschläge sei er immer dankbar. „Es ist jeder eingeladen, im ehrenamtlichen Bereich mitzuarbeiten“, betonte er. Eine Hauptlast müssten aber bei der Gesamtabwicklung der Aufgaben die Hauptamtlichen Gerhard Kopf, Yvonne Busch und Anna-Maria Dollacker sowie Karl-Heinz Hofbauer übernehmen. „Gehen wir mit Elan, Kompetenz und Zuversicht an diese Aufgaben“, appellierte Gaßner bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins. (abl)

Mehr aus der Gemeinde Ensdorf finden Sie hier!

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht