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In schwersten Krisen oft letzte Rettung

In Amberg-Sulzbach arbeiten Seelsorger, Kriseninterventionshelfer von BRK, Maltesern und Arbeiter Samariterbund zusammen.

  • Ein Notfallseelsorger kümmert sich um eine Frau in einer Krisensituation. Symbolfoto: Norbert Försterling, dpa
  • Peter Bublitz und die neue Mitarbeiterin im Kriseninterventionsdienst, Marion Bader Foto: Tim Saborowski

Etzelwang.Viermal im Jahr treffen sich die Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung des Landreises Amberg-Sulzbach – um organisatorische Dinge zu klären und um sich auszutauschen. Im Landkreis Amberg-Sulzbach arbeiten, unter der Leitung von Diakon Peter Bublitz, dabei Seelsorger beider großen Konfessionen sowie auch die Kriseninterventionshelfer von BRK, Maltesern und Arbeiter Samariterbund, alle Hand in Hand. Dieses Miteinander ist in vielen anderen Kreisverbänden aus verschiedensten Gründen in dieser Weise nicht möglich, wird dazu mitgeteilt. Das Treffen im Sommerquartal ist ein besonderer Termin. Seit einigen Jahren ist es Tradition, dass Notfallseelsorger und Kriseninterventionsmitarbeiter bei diesem Quartalstreffen zusammen einen Grillabend veranstalten.

Auch ganz verschiedene organisatorische und ebenso einsatztechnischen Dinge wurden bei der anschließenden Besprechung geklärt und vergangene Einsätze im geschlossenen Rahmen besprochen. Da die Helferinnen und Helfer der PSNV der Schweigepflicht unterliegen, ist dieser Teil besonders wichtig, um belastende Eindrücke besprechen und verarbeiten zu können.

Besonders erfreulich war, dass wieder eine neue Kollegin in die Reihen der KID-ler aufgenommen werden konnte. Marion Bader aus Auerbach hat die umfangreiche Ausbildung zu Kriseninterventionshelferin absolviert und ihre Hospitationszeit beendet. Sie wurde nun mit Überreichen der Urkunde als vollwertiges Team-Mitglied begrüßt.

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