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Politik

Jugend und Flüchtlinge wichtige Themen

Die Ortsverbände von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Amberg-Sulzbach und in Amberg berichteten über besondere Aktivitäten.

Bündnis 90/Die Grünen informierten bei der Zusammenkunft in Kastl über die Aktivitäten in den einzelnen Ortsverbänden.
Bündnis 90/Die Grünen informierten bei der Zusammenkunft in Kastl über die Aktivitäten in den einzelnen Ortsverbänden. Foto: Rösel

Kastl. „Volle Kraft voraus“ – unter diesem Motto kann man die jüngste Zusammenkunft von Bündnis 90/Die Grünen in Kastl beschreiben. Denn es ging nicht nur um die Behandlung anstehender Themen der „grünen Bundespolitik“, sondern auch um wichtige Aspekte in den eigenen Reihen, heißt es in einer Mitteilung. Zunächst standen Berichte aus den Ortsverbänden an. Magdalena Kraft und Cliff Rüdinger-Härlin sehen das Augenmerk derzeit beim Aufbau der Jugend. Viel Engagement werde auch in die Integration von dezentral untergebrachten Flüchtlingen gesteckt.

Georg Plank aus der Gemeinde Etzelwang bewertete den Modellversuch auf dem Hof von Klaus Hofmann als Vorzeige-Projekt für soziale Arbeit. Hier hätten Jugendliche die Möglichkeit, durch den Umgang mit Natur und Tieren Achtung für die Umwelt zu erlernen und somit Wertschätzung für sich selber wieder zu erlangen. Dieses Projekt habe auch schon bei den Bundestagsmitgliedern der Grünen für Aufmerksamkeit gesorgt. Ein Besichtigungstermin stehe noch an.

Aus Auerbach berichtete Peter Eckert, dass erst jüngst die Landtagsfraktion mit Jürgen Mistol und dem Bezirksvorsitzenden Stefan Schmidt zu Gast im Restaurant Soulfood war. Anlass war die Tour „Heimat. Genuss. Kultur. Einzigartig oder austauschbar?“, wobei es um Wertschöpfung in der Region gehe. „Unsere Wirtshäuser bieten seit jeher der politischen Diskussion, der Kultur und den regionalen Spezialitäten eine Heimat.“ Dieser Reichtum des ländlichen Raums müsse erhalten werden, weil die Heimat einzigartig und nicht austauschbar sei.

Aus Amberg informierte Hans-Jürgen Bumes hauptsächlich über die Arbeit im Stadtrat. Hier beschäftige die Fraktion das Thema Bürgerspital und Ringerhalle besonders.

Aus Sulzbach-Rosenberg berichtete Yvonne Rösel über die zahlreichen Aufgaben, Ziele und Erfolge im Ortsverband. Mit Stolz blicke man auf die neu gegründete „Grüne Jugend“. Marie Mutzbauer und Susanne Herbst referierten über die Projekte und Veranstaltungen der engagierten Truppe.

In der anschließenden Diskussion zum Thema Flüchtlinge zeigte sich, dass Deutschland vor einer großen humanitären Herausforderung stehe, die schnelles Handeln erfordere, wie es hieß. Bund, Länder und Kommunen und nicht zuletzt die Zivilgesellschaft stünden gemeinsam in der Verantwortung, die ankommenden Flüchtlinge gut zu versorgen und zu integrieren. „Mit der überwältigenden Hilfe vieler Ehrenamtlicher konnte die Betreuung der hohen Anzahl an Flüchtlingen in unserem Landkreis bislang gemeistert werden“, bilanzierte Kreissprecher Karl-Heinz Herbst. Viel Kritik gab es zu Horst Seehofer. Der Schulterschluss des Ministerpräsidenten mit dem ungarischen Minister Orban stieß genauso heftige Kritik wie die Überlegungen über die Einrichtung einer Grenze zwischen Bayern und Österreich.

Im Oktober findet in Bad Windsheim die Landesdelegiertenkonferenz statt, im November die Bundesdelegiertenversammlung in Halle. Die Wahl der Delegierten für die Landes- und Bundesdelegiertenkonferenz fiel auf Gaby Mutzbauer und Albrecht Winter sowie Walter Schöberlein.

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