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Bilanz

Jugendarbeit ist vielfältig und kostbar

Der Kreisjugendring Amberg-Sulzbach hat viele Bildungsveranstaltungen angeboten. Die Erhöhung der Fördersätze ist erfreulich.

Auch Jugendleiterschulungen gehörten zum Angebot des Kreisjugendrings Amberg-Sulzbach im Jahr 2016. Foto: Archiv/KJR
Auch Jugendleiterschulungen gehörten zum Angebot des Kreisjugendrings Amberg-Sulzbach im Jahr 2016. Foto: Archiv/KJR

Sulzbach-Rosenberg.Die Jugendarbeit im Landkreis Amberg-Sulzbach ist vielfältig. Dies spiegelte sich bei der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings Amberg-Sulzbach (KJR) wider. Erste Vorsitzende Cornelia Bäuml begrüßte 32 Vertreter unterschiedlicher Jugendverbände und -vereine sowie Gäste im Gemeindestadel in Etzelwang. Auch Etzelwangs 2. Bürgermeisterin Lydia Zahner war zu Gast.

MdB Alois Karl dankte in seinen Grußworten den Delegierten für ihr ehrenamtliches Engagement und regte eine politische Bildungsreise nach Berlin an. Jugendamtsleiter Thomas Schieder überbrachte Grußworte von Landrat Richard Reisinger, der sich für den Abend entschuldigen musste.

Engagieren für die Integration

Die Vorstandschaft des KJR mit Gästen: von links Christina Götz (2. Vorsitzende), Nicolas Stoffregen, Lukas Stollner, Cornelia Bäuml (1. Vorsitzende), Patrick Skrowny (Bezirksjugendring Oberpfalz), Carina Süß, Henner Wasmuth, Christiane Regn (EJPO) und Simon Regn (EJPO) Foto: KJR
Die Vorstandschaft des KJR mit Gästen: von links Christina Götz (2. Vorsitzende), Nicolas Stoffregen, Lukas Stollner, Cornelia Bäuml (1. Vorsitzende), Patrick Skrowny (Bezirksjugendring Oberpfalz), Carina Süß, Henner Wasmuth, Christiane Regn (EJPO) und Simon Regn (EJPO) Foto: KJR

Im Arbeitsbericht der Vorstandschaft erläuterte 2. Vorsitzende Christina Götz, dass 2016 zahlreiche Jugendbildungsmaßnahmen stattfanden. Ganz aktuell seien die Neugestaltung der Geschäftsstelle und die Entwicklung eines Leitbilds. Auf einem neu gestalteten Flyer wurden das überarbeitete Verleihsortiment und die Verleihgebühren kompakt veröffentlicht.

Tim Saborowski ergänzte den Arbeitsbericht durch die Vorstellung eines Methodenkoffers mit Arbeitsmaterialien für interkulturelle Jugendarbeit. Dazu möchte der KJR noch eine Einführungsveranstaltung anbieten.

Henner Wasmuth, Vorstand im Kreisjugendring, stellte die Jahresrechnung 2016 und den Jahresplan 2017 in Zahlen vor. Da im Jahr 2016 die Fördertöpfe nicht ganz ausgeschöpft wurden, seien für das Jahr 2017 die Fördermittel gekürzt. Wasmuth legte den Vertretern der Jugendverbände nahe, künftig die Mittel für die Jugendarbeit abzurufen und die Fördertopfe möglichst auszuschöpfen.

Anpassung alle fünf Jahre

Seit dem 1. Januar 2017 gelten im Landkreis Amberg-Sulzbach neue Richtlinien für die Vergabe von Jugendfördermitteln. Die Fördersätze wurden neu angepasst. Tim Saborowski dankte Jugendamtsleiter Thomas Schieder für die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und die positive Entwicklung, dass die Fördersätze für die Jugendarbeit künftig alle fünf Jahre angepasst werden sollen.

Jugendfördermittel im Kreis

  • Jugendbildungsmaßnahmen

    Bisher wurden Teilnehmer und Betreuer von Jugendbildungsmaßnahmen mit acht Euro pro Tag gefördert. Dieser Satz wurde nun auf zehn Euro pro Tag erhöht.

  • Jugendfreizeiten

    Auch bei Jugendfreizeiten gab es eine Erhöhung der Fördersätze von vier auf fünf Euro pro Tag und Teilnehmer.

  • Jugendleitercard

    Neu ist, dass Jugendleiter mit einer aktuellen Jugendleitercard künftig zusätzlich mit drei Euro pro Tag gefördert werden.

  • Förderanträge

    Anträge sind an den Kreisjugendring Amberg-Sulzbach zu stellen. Die aktuellen Richtlinien und Antragsformulare sind unter www.kjr-as.de zu finden.

Jugendringe in Bayern sind in Kreis- bzw. Stadtebene, Bezirksebene und Landesebene gegliedert. Patrick Skrowny stellte den Bezirksjugendring Oberpfalz vor, der seinen Sitz in Regensburg hat. Er fördere die Jugendarbeit in der Oberpfalz, indem er Projekte der Verbandsarbeit bezuschusst. Der Bezirksjugendring biete auch eine Auswahl an Workshops an, die Jugendverbände buchen können. Die Medienfachberatung unterstützt im Bereich der Medienpädagogik.

EJPO strebt Mitgliedschaft an

Christiane Regn stellte das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz e. V. (EJPO) vor. Der Verein ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und arbeitet mit Partnern aus Polen und Frankreich an gemeinsamen Jugendbegegnungen. Ziele sind die Völkerverständigung und der Frieden. Simon Regn erläuterte, vom 3. bis 11. Juni 2017 veranstaltet der Verein eine Projektwoche, in der Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren ein Programm erleben, das sich mit der Geschichte Deutschland beschäftigt. Für die kommenden zwei Jahre seien ebenfalls Begegnungen in Polen und Frankreich geplant. Das Europäische Jugendprojekt Oberpfalz e. V. strebe laut Christiane Regn eine Mitgliedschaft im KJR an. Ein Gespräch mit der Vorstandschaft habe bereits stattgefunden.

1. Vorsitzende Cornelia Bäuml dankte allen Anwesenden und wies abschließend darauf hin, dass die Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings wird am 16. November 2017 stattfinden wird.

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