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Umwelt

Fischsterben in der Lauterach untersucht

Im Landkreis Amberg-Sulzbach kam es Ende September zu einem massiven Fischsterben. Das sind die Ergebnisse der Untersuchung.

In der Lauterach sind im September viele Fische gestorben. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
In der Lauterach sind im September viele Fische gestorben. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Kastl.Ende September gab es im Fluss Lauterach bei Kastl zu einem massiven Fischsterben. Die Ursachen dafür wurden vom Landesamt für Umwelt untersucht. Obwohl jetzt die Ergebnisse dafür vorliegen, gibt es noch keine Klarheit.

Wegen des Fischsterbens in der Lauterach und einer Fischzuchtanlage am 24. September wurden mehrere Wasserproben genommen. Darin wurden laut Landesamt für Umwelt keine gülle- und silosickersafttypische Substanzen, Tenside, Pflanzenschutzmittel, Mineralölkohlenwasserstoffe oder Substanzen die typisch für kommunale Abwässer sind, gefunden. Auch die pathologisch-anatomische, parasitologische, bakteriologische, virologische und histologische Untersuchung der Fische habe keine Erkenntnisse ergeben, was das Fischsterben verursacht haben könnte.

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20 Tonnen Fisch bei Kastl verendet

Im Fluss Lauterach im Landkreis Amberg-Sulzbach kam es zu massivem Fischsterben. Die Ursache soll im Labor gefunden werden.

Für das Fischsterben in der Fischzuchtanlage und das Fischsterben in der Lauterach konnte anhand der entnommenen Wasser- und Fischproben keine Ursache festgestellt werden. Weil die Fische in der Zuchtanlage nach Angaben des Landesamtes außergewöhnlich plötzlich gestorben waren und außerdem extrem schnell verstarben sei eine umweltbedingte beziehungsweise toxische Ursache wahrscheinlich. Dafür spreche auch, dass bei den überlebenden Fischen keine Symptome gefunden werden konnten.

Auch in einem Forellenteich bei Langenthal (Gemeinde Berg) wurden Anfang Oktober verendete Lachsforellen gefunden.

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De Vorfall ereignete sich in einem Forellenteich bei Langenthal. Fische und Wasserproben sollen untersucht werden.

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