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Polizei

Kontrollen dienten auch der Prävention

Bei Geschwindigkeitskontrollen bei Hahnbach und Illschwang waren 13 Fahrer zu schnell. Auch Aufklärung war Beamten wichtig.

13 Verkehrsteilnehmer, die schneller als erlaubt unterwegs waren, wurden bei den Schwerpunktkontrollen festgestellt. Foto: dpa

Hahnbach.Im Rahmen des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – Sicher ans Ziel“ führten Beamte der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg am vergangenen Dienstag eine Schwerpunktkontrollaktion „Geschwindigkeit auf überörtlichen Straßen“ durch. Dazu hatten die Ordnungshüter sowohl am Vormittag, als auch am Nachmittag auf der Staatsstraße 2120 im Gemeindebereich Hahnbach sowie auf der Staatsstraße 2164 im Gemeindebereich Illschwang (Autobahnzubringer) Mess- und Kontrollstellen eingerichtet.

Ein Ziel dieser Kontrollaktion war nach Angaben der Polizei, bei den Bürgern eine nachhaltige Verhaltensänderung im Hinblick auf die Einhaltung bestehender Geschwindigkeitsregeln zu erreichen. Langfristig solle damit das Geschwindigkeitsniveau besonders auf Landstraßen gesenkt werden. Nach wie vor zähle die Geschwindigkeit zu den Hauptunfallursachen bei folgenschweren Verkehrsunfällen, wie die erst jüngst veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik für Bayern und die Oberpfalz deutlich belegt, so Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck.

So mussten während der Kontrollmaßnahmen insgesamt 13 Fahrzeugführer wegen Geschwindigkeitsverstößen beanstandet werden. Sowohl am Vormittag des Aktionstages, als auch am Nachmittag waren laut Polizei „verantwortungslose Spitzenreiter im Rennen“. Um 8.18 Uhr wurde ein Kraftfahrer mit 146 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf der Staatsstraße 2120 bei Laubhof gemessen, mit 147 km/h statt der erlaubten 100 km/h noch etwas schneller unterwegs war ein Autofahrer um 14.35 Uhr auf dem Autobahnzubringer bei Pesensricht. Diese beiden Raser erwartet neben einem empfindlichen Bußgeld auch ein Fahrverbot.

Auch weitere neun Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Bußgeld rechnen, nur zwei beanstandete Fahrer konnten mit gebührenpflichtigen Verwarnungen geahndet werden. Ein ausländischer Lkw-Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor er weiterfahren durfte.

Während der Kontrollen suchten die Beamten auch das Gespräch mit den Kraftfahrern. Dabei wurden besonders die Risiken, die mit Raserei verbunden sind, mit den Fahrern erörtert. Und so galt diese Verkehrsüberwachungsmaßnahme nicht einem erkennbaren Unfallbrennpunkt, sondern der Generalprävention, macht die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg deutlich. Schwere Unfälle würden sich nämlich nicht nur an bestimmten Stellen häufen, sondern über das gesamte Straßennetz verteilen, wie die Erkenntnisse aus der Verkehrsunfallstatistik belegen.

Lob sagt die Polizei gleichzeitig den mehreren Hundert Autofahrern, die in dieser Zeit die Mess- und Kontrollstellen passierten, ohne beanstandet werden zu müssen. Die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg macht klar, dass auch weiterhin unangekündigte Geschwindigkeitskontrollen in ihrem Schutzbereich durchgeführt werden.

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