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Polizei

Flaschenwürfe gegen Flüchtlingsheime

Unbekannte werfen am Sonntag in Hirschau eine Flasche durch ein Fenster. Auch im Kreis Schwandorf sind Fremdenfeinde aktiv.

Unbekannte haben durch das oben rechts zur Straße gelegene Fenster eines Hauses in Hirschau, in dem Asylbewerber leben, eine Flasche geworfen. Foto: J. Fichtner
Unbekannte haben durch das oben rechts zur Straße gelegene Fenster eines Hauses in Hirschau, in dem Asylbewerber leben, eine Flasche geworfen. Foto: J. Fichtner

Hirschau.Unbekannte haben in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 7. Februar, Flaschen auf bzw. in zwei Asylbewerberheime in der Oberpfalz geworfen, ein Fall ereignete sich in Hirschau im Landkreis Amberg-Sulzbach, ein zweiter in Bruck im Landkreis Schwandorf (Details dazu lesen Sie hier.). Es wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat bereits eine Ermittlungsgruppe gegründet, berichtete das Polizeipräsidium Oberpfalz.

Bei der Integrierten Leitstelle Amberg meldete sich am Sonntag gegen 1.40 Uhr ein Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Hirschau in der Grundstraße. Er teilte mit, dass es in der Unterkunft ein großes Problem gebe. Aufgrund von Sprachschwierigkeiten konnten jedoch zunächst keine näheren Hintergründe in Erfahrung gebracht werden, heißt es im Bericht des Polizeipräsidiums.

Mit Flüssigkeit gefüllt

Durch dieses Fenster im ersten Stock des Hauses in der Grundstraße in Hirschau wurde die Flasche geworfen. Foto: J. Fichtner
Durch dieses Fenster im ersten Stock des Hauses in der Grundstraße in Hirschau wurde die Flasche geworfen. Foto: J. Fichtner

Am Einsatzort stellten die Beamten fest, dass eine verschlossene, mit einer Flüssigkeit gefüllte Flasche durch ein Fenster im ersten Obergeschoss geworfen worden war und in einem Zimmer zum Liegen kam. Zu weiterem Sachschaden kam es nach Polizeiangaben nicht. Auch wurde durch das Wurfgeschoss niemand verletzt. Um festzustellen, um welche Flüssigkeit es sich genau handelt, wird diese zur Untersuchung an das Bayerische Landeskriminalamt geschickt.

Noch in der Nacht hat die Kriminalpolizeiinspektion Amberg die Ermittlungen aufgenommen und am Sonntagvormittagsstunden eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen „07.02.“ gegründet. Derzeit laufen an beiden Objekten unter anderem Spurensicherungsmaßnahmen.

Zeugen gesucht

Die Kripo Amberg bittet Zeugen, die im Umfeld des Tatorts verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich umgehend unter der Rufnummer: (0 96 21) 890-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Unser MZ-Spezial „Flucht und Asyl“ finden Sie hier. Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg finden Sie hier.

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