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Rettungsaktion

Schlafenden aus qualmendem Auto gezogen

Die Übernachtung im Wagen wäre einem Mann in Hirschbach beinahe zum Verhängnis geworden; der Keilriemen fing an zu schmoren.

Die Feuerwehr konnte den überhitzten Motorraum schnell abkühlen. Foto: André Baumgarten
Die Feuerwehr konnte den überhitzten Motorraum schnell abkühlen. Foto: André Baumgarten

Hirschbach.Großes Glück hatte ein jüngerer Mann in Hirschbach, der in seinem Auto nächtigte und wegen der Kälte den Motor gestartet hatte. Wie die Polizei Auerbach weiter mitteilt, fiel am Samstagmorgen gegen 7 Uhr einem Spaziergänger eine starke Rauchentwicklung an einem abgestellten Fahrzeug auf dem Parkplatz in der Ortsmitte von Hirschbach auf. Der Passant verständigte sofort seinen Nachbarn, der zu Hilfe eilte. Aus dem Mercedes stieg mittlerweile extrem dichter Qualm aus dem Motorraum auf, der sich auch ins Fahrzeuginnere ausgebreitet hatte. Der Pkw-Halter saß auf dem Fahrersitz und schlief anscheinend regungslos tief und fest. Erst durch den beherzt eingreifenden Ersthelfer wurde der Mann geweckt und aus dem Auto gezogen, dessen Motor noch immer auf Hochtouren lief.

Zwischenzeitlich hatte eine Anwohnerin auch die Feuerwehr verständigt.

Die Einsatzkräfte aus Hirschbach, Achtel, Eschenfelden, Etzlwang, Lehendorf, Schmidtstadt, Neukirchen und Hohenstadt konnten den überhitzten Motorraum, in dem ein abgerissener Keilriemen verschmort war, schnell abkühlen, am Pkw entstand eher geringer Sachschaden.

Der Fahrzeugbesitzer sowie sein vermutlicher Lebensretter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins St.-Anna-Krankenhaus nach Sulzbach-Rosenberg gebracht.

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