MyMz
Anzeige

Lokalpolitik

Jugendtreff und Skateanlage entstehen

Der Bedarf ist da und endlich ist auch eine Lösung gefunden. Kümmersbruck investiert beim Sportzentrum rund 150 000 Euro.
Von Klaus Högl

Hinter dem Sportzentrum sollen Jugendtreff und Skateanlage entstehen.  Foto: Klaus Högl
Hinter dem Sportzentrum sollen Jugendtreff und Skateanlage entstehen. Foto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Einen eigenen Antrag hat die Gemeinde Kümmersbruck in der Bauausschusssitzung vorgelegt: Dabei geht es um den beabsichtigten Bau eines Jugendtreffs mit einem angeschlossenen Skatepark – ein Thema, das schon jahrelang und in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal aufs Tablett kam. Doch es gab nie den großen Durchbruch, Versuche waren aus den verschiedensten Gründen zum Scheitern verurteilt .

Dem jetzigen Bauantrag sind Bauvoranfrage und Ortsbesichtigungen vorausgegangen. Der Bedarf ist für Jugendliche auch als notwendig erachtet worden – so bekommt Kümmersbruck einen Jugendtreff. Mit der Skateranlage ist er zu den noch festzulegenden Öffnungszeiten auch für die Öffentlichkeit zugängig.

Die Standortfrage ist geklärt: Der Jugendtreff, erstellt in Containerbauweise, mit WC und Büroraum, soll mit der Skateanlage hinter dem Sportzentrum entstehen, zwischen der Gemeindesportanlage und dem Hintereingang zu den Umkleiden. Das Gebäude des Jugendtreffs soll etwa 90 Quadratmeter groß werden, die überbaute bzw. versiegelte Fläche für den Skatepark rund 450 Quadratmeter. 1. Bürgermeister Roland Strehl hat die Kosten auf rund 150 000 Euro geschätzt, nicht eingeschlossen die Inneneinrichtung der Container. Erforderlich ist für den Jugendtreff auch pädagogisch geschultes Personal. Der Bauausschuss hat das Vorhaben nun auf den Weg gebracht.

„Wohnraum wird bei uns dringend benötigt“, stellte Herbert Breitkopf bei einem weiteren Tagesordnungspunkt fest. „Wir bieten und sorgen für Wohnraum in unserer Gemeinde“, betonte der 1. Bürgermeister in Bezug auf den Bauantrag der Stadt Amberg. Die will hart an der Stadtgrenze, jedoch im Kümmersbrucker Hoheitsgebiet, einen Neubau mit 33 Wohneinheiten errichten, dazu 19 Fertiggaragen. Der Kümmersbrucker Bauausschuss hatte dagegen nichts einzuwenden. Der Bau soll entstehen, stadteinwärts gesehen nördlich, auf der linken Seite der Staatsstraße 2165 vor Radsport Schillinger, dort soll auch die Zu- und Abfahrt auf die Staatsstraße geregelt werden.

Bauen möchte auch der Geflügelzuchtverein 1880 e. V. Amberg, der in Lengenfeld seine Geflügelhalle gebaut hat. Schon seit rund einen Jahr laufen Gespräche zwischen Vorsitzendem Josef Schlegl und der Gemeinde. Der Geflügelzuchtverein will drei Hühnerställe mit Freilauf rechts hinter der Schranke zum Waldkindergarten bauen. „Wir wollen dem Verein entgegenkommen“, signalisierte Roland Strehl, der Ausschuss tat das auch. Zudem entsteht dabei, ganz nebenbei, eine Win-win-Situation: Dem Geflügelzuchtverein ist geholfen, die Kinder können sich als „Huhnpaten“ fühlen – ein paar frische Eier gibt’s dann wohl dazu. (aeu)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht