MyMz
Anzeige

Kommunales

Doch kein Geh- und Radweg an der B 299

Die Bundesstraße wird im Ortsbereich von Kastl saniert. Wünsche des Markts für neue Gehwege scheitern am fehlenden Grund.

Links an der B 299 soll ein neuer Gehweg von der Bushaltestelle bis zum Pfistermühlweg gebaut werden.
Links an der B 299 soll ein neuer Gehweg von der Bushaltestelle bis zum Pfistermühlweg gebaut werden. Foto: nbh

Kastl.Noch in diesem Jahr soll die seit langem geforderte grundlegende Sanierung der Bundesstraße 299 im Ortsbereich von Kastl erfolgen. Darüber hat Bürgermeister Stefan Braun bei der jüngsten Marktratssitzung informiert. Wie der Bürgermeister dazu anführte, sei die Ortsdurchfahrt beim Transport des Baumaterials für die Autobahn vor einigen Jahren schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.

Abgelehnt aber habe das Staatliche Bauamt den vom Markt Kastl beantragten, drei Meter breiten kombinierten Geh- und Radweg, da maximal nur zwei Meter für einen Gehweg vorhanden seien. Ein Ablösen von Grundflächen von den Anliegern hat sich, nach Aussage von Braun, im Vorfeld als schwierig erwiesen.

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass der Markt Kastl selbst für die Sanierung der Gehwege zuständig sei, dies aber nur gemeinsam mit der Straßensanierung möglich sei. Daher schloss der Marktrat mit dem Bauamt eine Vereinbarung, in der der Anteil der Planungskosten und die Bauleitplanung für die Gehwege festgelegt wurden. Der Anteil der Marktgemeinde Kastl beträgt nach dieser Vereinbarung rund 11 000 Euro. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass im Bereich der Bushaltestelle aus Richtung Amberg kommend am ehemaligen Bahnhof bis zum „Pfistermühlweg“ ein weiterer Gehweg errichtet wird, um die Schulkinder vor möglichen Unfällen zu schützen.

Wie Bürgermeister Braun berichtete, lasse sich der geplante Gehwegneubau vom Forsthof bis zur Einmündung zum Berghäuserweg wegen der nötigen Grundstücksabtretungen nicht durchführen. Daher könne nur der Gehweg vom Forsthof bis zur Einmündung in die Utzenhofener Straße saniert werden. Für Kinder und Senioren seien zudem für das Überqueren der B 299 Querungshilfen geplant.

Ein weiteres Thema der Marktratssitzung war das interkommunale Gewässerentwicklungskonzept für Gewässer dritter Ordnung (Bäche, Gräben und Trockengräben); Kastl besitze mehr als 30 Kilometer solcher Flächen. Laut Braun haben vor etwa eineinhalb Jahren zehn Gemeinden aus dem südlichen Landkreis Amberg-Sulzbach zusammen mit der Stadt Amberg dieses Gewässerentwicklungskonzept ins Leben gerufen. Die Stadt Amberg sei beauftragt worden, für die verwaltungsmäßige Abwicklung zu sorgen. Wie Braun informierte beträgt nun der Anteil für den Markt Kastl nach Abzug der staatlichen Förderung rund 3600 Euro. Dem stimmte der Marktrat zu.

Keine Einwände hatte das Gremium, dass die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Kastl für ihre Ärmelabzeichen und für die Reservistenhemden das Kastler Marktwappen zu verwendet.

Bekannt gab der Bürgermeister, dass am 23. Januar von der Freiwilligen Feuerwehr Kastl die vorläufigen Pläne für den Neubau des Feuerwehrzentrums und des Bauhofes ab 19 Uhr im Forsthof der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Von der Besitzerin des örtlichen Heimatmuseums, Annemarie Weiß, verlas Braun noch ein Dankschreiben für eine erhaltene finanzielle Unterstützung. (nbh)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht