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Kommunalwahl

Klares Ja für Markus Dollacker

Die CSU Ensdorf nominiert den amtierenden Bürgermeister erneut. Dieser verweist auf viele erfolgreich umgesetzte Projekte.
Von Hans Babl

CSU-Bürgermeisterkandidat wurde einstimmig der amtierende Ensdorfer Bürgermeister Markus Dollacker (Siebter von rechts, im Bild mit den Gemeinderatskandidaten).  Foto: Hans Babl
CSU-Bürgermeisterkandidat wurde einstimmig der amtierende Ensdorfer Bürgermeister Markus Dollacker (Siebter von rechts, im Bild mit den Gemeinderatskandidaten). Foto: Hans Babl

Ensdorf.Mit dem Traumergebnis von 100 Prozent wurde im Gasthaus „Zur Dorfschmiede“ der amtierende Bürgermeister Markus Dollacker von den CSU-Mitgliedern in Anwesenheit von Landrat Richard Reisinger wieder zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Ortsvorsitzender Klaus Hernes betonte, dass der ehrenamtliche Gemeinderat „in kommunaler Sacharbeit Entscheidungen für die Zukunft der Gemeinde Ensdorf und deren Menschen“ zu treffen habe. „Wir, die CSU, sind bereit, Verantwortung für die Gemeinde zu übernehmen“, sagte Hernes, der Markus Dollacker wieder als Bürgermeisterkandidaten vorschlug.

Bürgermeister Markus Dollacker hob hervor: „Wir haben sechs Jahre sehr gute Arbeit geleistet, ja zwölf Jahre. Wir haben die Gemeinde Ensdorf vorangebracht – ein Stück moderner, lebenswerter und liebenswerter.“ Die ersten zehn Jahre seiner Bürgermeistertätigkeit habe der Schuldenabbau geprägt. Letztlich seien erst jetzt die Projekte bezahlt worden, mit denen sich vor 30 Jahren andere geschmückt hätten. „Wir haben es geschafft, viele Projekte in der Gemeinde Ensdorf zu verwirklichen und diese nicht über Schulden zu finanzieren. Wir haben mit sehr viel Sachverstand unser Eigenkapital eingesetzt und mit dem Ausschöpfen von verschiedenen Fördertöpfen das Beste für unsere Gemeinde herausgeholt“, so Dollacker.

Die Gemeinde entwickelt

Einige Projekte seien nichts geworden wie der Ausbau der Verbindungsstraße von Ensdorf nach Hirschwald „wegen mickriger Förderhöhen von 30 Prozent“ oder die Vilsbrücke in Leidersdorf wegen sehr teuerer Auflagen und nicht erfüllbarer Förderbedingungen. So habe man die alte Brücke ertüchtigt, erklärte Dollacker.

Kandidaten der CSU

  • Liste:

    Markus Dollacker, Sabine Müller (Thanheim), Klaus Hernes, Dominik Ernst (Wolfsbach), Johannes Bösl (Ruiding), Viktor Hammer, Manuel Wondrak, Julian Pusch (Wolfsbach), Frank Jäger (Langenwies), Georg Friedrich (Seulohe), Annemarie Dollacker, Sophie Graf (Hofstetten), Christian Dürr (Thanheim), Johann Hollweck (Wolfsbach), Bernhard Graf (Hofstetten), Michael Rothut (Thanheim), Julia Pfaffelhuber (Wolfsbach), Erich Thomas Sieber, Norbert Graf (Hofstetten), Martin Reinwald (Hirschwald), Martin Reiser, Josef Metz (Wolfsbach), Franz Metschl (Seulohe), Adalbert Pirzer (Wolfsbach), Maria Leikam, 26. Renate Kastl (Wolfsbach), Richard Reiser, Hans Bösl (Ruiding)

  • Ersatzkandidaten:

    Irene Hofmeister-Sperl (Thanheim), Alois Friedrich (Seulohe)

Die allermeisten Projekte seien aber etwas geworden. Dollacker zählte auf: Rathaussanierung, Bauhoffahrzeuge, Wasserwerk, Löschfahrzeuge für die Feuerwehren Ensdorf und Wolfsbach, Bau der Kinderkrippe, Sanierung der Friedhöfe Ensdorf und Wolfsbach, Baugebiet „Am Hammerberg“ und „Strohberg-Nord“ in Wolfsbach und Breitbandausbau. Auch Naturpark Hirschwald, Seniorenmosaik, E-Tankstellen, ZEN (Repair-Cafe) und die gemeindliche Jugendpflege nannte er.

„Wir haben besonnen stetig und nachhaltig die Gemeinde entwickelt zum Wohl aller Bürger – und das sehr wohl klimaschonend, umweltfreundlich und flächensparend“, stellte Dollacker fest. „Das werde ich, das werden wir auch kontinuierlich fortsetzen“, versicherte er. „Sehr dankbar“ sei er für die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. So wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung die teuere Digitalisierung des Rathauses beschlossen. Sie bringe aber auch viel, denn nicht nur das Rechnungswesen werde papierlos, sondern auch der Gemeinderat erhalte mehr und schneller Informationen, erläuterte der Bürgermeister.

Große Aufgaben stehen an

„Das Baugebiet Asam-Höhe in Ensdorf wird in den nächsten Jahren viel Zeit und Geld kosten“, blickte Dollacker in die Zukunft. Bei der Ortskernentwicklung Ensdorfs mit der Städtebauförderung gebe es erste Schritte mit den beiden Studienprojekten der FH Nürnberg, aber auch der Edeka-Markt sei weiter Thema. Das gehe aber nur, wenn eine konstruktive Zusammenarbeit wie derzeit vorhanden sei, sagte er. „Ich mach‘ Bürgermeister aus Freude an der Aufgabe, mit Herzblut und Überzeugung“, bekannte er, bevor er ohne Gegenstimme nominiert wurde.

„Die Vorstandschaft hat heftig über die Gemeinderatsliste diskutiert und bei ihrem Vorschlag alle Ortsteile, jung und alt, Männer wie Frauen, viele Berufssparten berücksichtigt“, sagte Vorsitzender Hernes. Er zeigte sich überzeugt, dass man eine ausgewogene Liste erstellt habe. Einstimmig wurde in geheimer Sammelblockabstimmung die Liste abgesegnet.

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