MyMz
Anzeige

Auszeichnung

Klinikum erhält Krebspatientenpreis

Bayerische Krebsgesellschaft würdigt die Arbeit der Integrativen Onkologie im Amberger St.-Marien-Klinikum.

Heinz Donhauser, ehemaliger Landtagsabgeordneter und Unterstützer der Integrativen Onkologie, Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal, Klinischer Leiter des Onkologischen Zentrums und Ärztlicher Leiter des Gesundheitszentrums am Klinikum St. Marien Amberg, Nina Rebl, Koordinatorin des Onkologischen Zentrums, Prof. Dr. Anton Scharl, Direktor der Frauenkliniken Amberg/Tirschenreuth/Weiden, Brigitta Schöner, 1. Vorsitzende des FFGO, Dr. med. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor Klinikum St. Marien Amberg, Doris Kölbl, Koordinatorin Integrative Onkologie Klinikum St. Marien Amberg, Günter Schlimok, Präsident Bayerische Krebsgesellschaft und Prof. Peter Bauer, Bayerischer Patienten- und Pflegebeauftragter (von links) Foto: Sandra Dietl
Heinz Donhauser, ehemaliger Landtagsabgeordneter und Unterstützer der Integrativen Onkologie, Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal, Klinischer Leiter des Onkologischen Zentrums und Ärztlicher Leiter des Gesundheitszentrums am Klinikum St. Marien Amberg, Nina Rebl, Koordinatorin des Onkologischen Zentrums, Prof. Dr. Anton Scharl, Direktor der Frauenkliniken Amberg/Tirschenreuth/Weiden, Brigitta Schöner, 1. Vorsitzende des FFGO, Dr. med. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor Klinikum St. Marien Amberg, Doris Kölbl, Koordinatorin Integrative Onkologie Klinikum St. Marien Amberg, Günter Schlimok, Präsident Bayerische Krebsgesellschaft und Prof. Peter Bauer, Bayerischer Patienten- und Pflegebeauftragter (von links) Foto: Sandra Dietl

Amberg.Krebs, die Krankheit, die vielen von uns Angst macht, die Krankheit, deren Diagnose vielen Betroffenen den Boden unter den Füßen wegzieht – die Familie ist dann meist der wichtigste Bezugspunkt. Doch braucht es auch Menschen, die mit Herzblut und Fachwissen unterstützend zur Seite stehen. Und genau für dieses Engagement steht der Bayerische Krebspatientenpreis, der dieses Jahr in München unter anderem an die Integrative Onkologie des Klinikums St. Marien Amberg ging.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die beweist, dass unser Projekt geschätzt wird und wir auf dem absolut richtigen Weg sind“, erklärt der Ärztliche Direktor des Klinikums Dr. Harald Hollnberger die Idee des Projekts. „Im Kampf gegen den Krebs müssen wir Allianzen bilden und das geht nur gemeinsam.“

Nicht die Erkrankung steht hier im Vordergrund, sondern die Menschen, die verschiedene integrative Kursangebote in Anspruch nehmen können. „Integrative Onkologie macht die Patientinnen und Patienten von Betroffenen zu Handelnden, integriert sie in die Therapie und gibt ihnen die Möglichkeit, aktiv zur Heilung beizutragen“, betont Prof. Dr. Anton Scharl, einer der Initiatoren des Projekts.

„Der beste Weg dazu ist Bewegung, Sport und gesunde Ernährung, das hilft, die Behandlung besser zu verarbeiten und bessert die Heilungschance“, ergänzt Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal, der klinische Leiter des Onkologischen Zentrums Amberg.

Eine große Rolle im Programm spielen deshalb die Onkologische Bewegungs- und Trainingstherapie sowie die Kunsttherapie. „Das schlimmste Gefühl ist die Hilflosigkeit, das wir den Patienten auch mit Hilfe unserer Kursstruktur nehmen wollen. Die Krebspatienten können sich in der Kleingruppe gegenseitig unterstützen, denn die Gemeinschaft ist das, was im Kampf gegen die Erkrankung Krebs verbindet“, so Doris Kölbl, die Koordinatorin des Projekts.

Bereits zum dritten Mal ist der Preis von der Bayerischen Krebsgesellschaft verliehen worden. „Der Preis versteht sich als Dank an all die, die unserer Gesellschaft ein menschlicheres Gesicht geben“, freut sich Ruth Nowak, Amtschefin des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Sie kam stellvertretend für die Bayerische Staatsministerin Melanie Huml. „Niemand möchte so eine Diagnose erhalten, doch sollte es so sein, ist man wenigstens froh, sich gut versorgt zu wissen.“

Die Krankheit Krebs zu fassen, ist schwer zu verstehen. Was sie für die Betroffenen bedeutet, ist noch schwerer. Was aber möglich ist: zu helfen und zu unterstützen – gemeinsam.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht