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Sicherheit

Datenschutz beeinflusst Jugendarbeit

In der Arbeit mit Minderjährigen sind einige wichtige Aspekte der Datenschutz-Grundverordnung zu beachten.
Hubert Söllner

Im Sitzungssaal des Kümmersbrucker Rathauses wurde über die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Arbeit mit Minderjährigen informiert. Foto: Hubert Söllner
Im Sitzungssaal des Kümmersbrucker Rathauses wurde über die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Arbeit mit Minderjährigen informiert. Foto: Hubert Söllner

Kümmersbruck.Vereinsvorstände, Jugendleiter und auch Privatpersonen aus dem ganzen Landkreis kamen vor kurzem im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Sie alle eint nicht nur ihr Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit, sondern auch die Frage, wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Arbeit mit Minderjährigen umzusetzen ist. „Viele Vereine und Anbieter in den Ferienprogrammen haben auch dieses Jahr tolle Aktionen geplant, da ist es wichtig gut vorbereitet zu sein“, betont die Initiatorin Helena Schubert. Die gemeindliche Jugendpflegerin von Kümmersbruck, Ensdorf und Rieden hat daher die kommunale Jugendpflegerin Claudia Mai als thematisch erfahrene Referentin einladen. Gleich die einleitende Frage, welche Daten sie ohne Bedecken von sich im Internet preisgeben würden, sorgte für Diskussionsbedarf. Claudia Mai klärte zuerst zu Zielen und Zwecken der Verordnung auf und erläuterte die Grundsätze der Verarbeitung personenbezogener Daten, wie etwa Zweckbindung, Rechtmäßigkeit oder Richtigkeit. Zur Sprache kam die Umsetzung der DSGVO im Rahmen des Alltagsgeschäfts der Vereine, etwa Einwilligungserklärungen, Fotos für die Vereinshomepage, Maßnahmen der Datensicherheit, Newsletter und mehr. Dann wurde es noch einmal besonders spannend: Anhand des Anmeldeformulars der kommunalen Jugendarbeit und des Kreisjugendrings Amberg-Sulzbach, wies Mai auf formale und inhaltliche Aspekte im Anmeldungsprozedere hin, die im Rahmen der DSGVO zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus bemühten sich die beiden Referentinnen, Unsicherheiten abzubauen. Diese wurden unter anderem zu den Bereichen der Nutzung von WhatsApp, der rechtmäßigen Speicherdauer von Daten und Fotos sowie Veranstaltungen mit vereinsexternen Kindern geäußert. (azd)

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