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Fasching

Hexen holten sich ihre Trophäen

Die Kümmersbrucker CSU-Frauen stürmten das Rathaus, Kneipen und Geschäfte. Wer keine Krawatte hatte, musste Bart opfern.

1. Bürgermeister Roland Strehl musste den Binder opfern. Foto: Klaus Högl
1. Bürgermeister Roland Strehl musste den Binder opfern. Foto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Das war ganz schön hinterhältig: Erst haben sie ihren Bürgermeister aus dem Rathaus gelockt, dann haben sie ihm gnadenlos die Krawatte abgeschnitten – da gab es kein Erbarmen, jeder Widerstand war zwecklos. Das wiegt umso schwerer, als es ausgerechnet die CSU-Hexen waren, die Hand angelegt haben.

Der Weiberfasching hat in Haselmühl vor niemandem halt gemacht: Nicht nur 1. Bürgermeister Roland Strehl wurde gestutzt, Raiffeisenchef Dieter Painter verlor ebenfalls sein bestes Stück, will heißen, seinen Binder. Paintner hat sich dann bei den wilden Weibern mit Krapfen und Sekt revanchiert. Und wer zufällig in die Reichweite der Hexen kam, dem wurde halt mal auch der prächtige Vollbart kürzer gemacht.

Auch ein Stückchen des Vollbarts haben die Damen erobert. Foto: Klaus Högl
Auch ein Stückchen des Vollbarts haben die Damen erobert. Foto: Klaus Högl

Die närrischen Weiber sind durch die Kneipen und Geschäfte in Haselmühl gezogen, mit einem teuflischen „hex, hex, hex“ auf den Lippen und dem Besen in der Hand. Damit hat am Donnerstagvormittag schon für die Kümmersbrucker Hexen der Weiberfasching begonnen. Es war sozusagen das Aufwärmprogramm, denn danach ging es mit den verbündeten Hexen aus Amberg in der Stadt weiter. Und alles mündete schließlich abends im „finale furioso“ auf dem Marktplatz. (aeu)

Alles rund um den Fasching in Amberg lesen Sie hier.

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