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Engagement

In Kümmersbruck legen die Fire-Kids los

Mit 19 Kindern ab sechs Jahren wurde die Gründung einer Kinderfeuerwehr mit Süßigkeiten und „Wienern“ gefeiert.
Von Klaus Högl

Alle neuen Feuerwehrkinder mit FFW Führung, Verwaltung, Kreisbrandrat und Gästen Foto: Klaus Högl
Alle neuen Feuerwehrkinder mit FFW Führung, Verwaltung, Kreisbrandrat und Gästen Foto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Eins, eins, zwei – die Notrufnummer kam von den 19 Kindern wie aus der Pistole geschossen, und damit war die allererste Prüfungsfrage erfolgreich beantwortet. Die 19 Kinder, das sind die „Firekids“ der FFW Kümmersbruck, stolze „Gelbwestenträger“ und, wenn man so will, die Zukunftssicherung der FFW Kümmersbruck. Die Kinderfeuerwehr wurde offiziell gegründet, mit dabei waren Bürgermeister Roland Strehl als ihr erster Chef, die Spitzen der Kümmersbrucker Wehr mit Christopher Richter, Alwin Holzner und Jugendwart Daniel Pohl sowie die Feuerwehr aus dem Landkreis.

Und wer weiß: Vielleicht haben ja Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandrat Armin Daubenmerkl und Kreisbrandinspektor Hubert Blödt unter dem allerjüngsten Feuerwehrnachwuchs bereits einen Nachfolger begrüßt. So weit ist es aber noch lange nicht, die „ Feuerwehrpimpfe“ sind gerade mal grad sechs Jahre alt, kommen dann im Alter von zwölf Jahren in die Jugendfeuerwehr, und bis sie schließlich zum Feuerwehrmann/-frau geworden sind, wird noch viel Wasser durch die Schläuche fließen. Die Gemeinde hat bereits im Oktober vergangenen Jahres den Startschuss gegeben; Florian Vogl ist für die Leitung zuständig, er hat die noch kurze Entstehungsgeschichte Revue passieren lassen und jetzt ging es mit Süßigkeiten und „Wienerln“ ins Feuerwehrleben.

Bürgermeister Roland Strehl war mit einem Korb voll Leckereien im großen Jugendraum, und Kreisbrandrat Fredi Weiß sagte schon mal voraus, wie es da so zugeht: „Wer Kindergeburtstage kennt, weiß auch, wie es nach den Gruppenstunden ausschaut“. Aber mehr ist auch noch nicht geplant: Die Kinder sind eine Vorstufe zur Jugendfeuerwehr, es wird kein Feuerwehrdienst verlangt, sondern den Kindern wird vielmehr spielerisch der Spaß an der Feuerwehr vermittelt und kindgerechte, aktive Brandschutzerziehung geleistet. Florian Vogl ist in erster Linie zuständig für die Kinder, Antonia Schmidbauer und Alwin Holzner sind die Ausbilder bzw. Betreuer.

Die Feuerwehr ist für die Kinder schon immer hochinteressant, und bei den zwölf Gruppenstunden im Jahr, bei Knoten- und Fahrzeugkunde, beim Basteln und Besuch anderer FFW ist die Freizeit sinnvoll verbracht. Möglich gemacht hat die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr letztlich die Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes, wonach auch Kinder in Kindergruppen als Bestandteil der öffentlichen Einrichtung Feuerwehr möglich sind. So können jetzt Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr in Kindergruppen der Freiwilligen Feuerwehr unter dem Dach der Gemeinde aufgenommen werden. Bisher war es Feuerwehren nur möglich, Jugendliche nach Vollendung des 12. Lebensjahres aufzunehmen. Das war sicherlich ein gewisser Nachteil im Vergleich zu anderen Vereinen.

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