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Soziales

Mensch steht beim VdK im Mittelpunkt

Viel hat der Sozialverband wieder für seine Mitglieder geleistet. Johann Hecht macht als Vorsitzender in Kümmersbruck weiter.
Von Klaus Högl

Den geehrten Mitgliedern des VdK gratulierten Vorsitzender Johann Hecht (Mitte), stellvertretender Kreisvorsitzender Johann Ludwig (links) und 3. Bürgermeister Hubert Blödt (rechts). Foto: Klaus Högl
Den geehrten Mitgliedern des VdK gratulierten Vorsitzender Johann Hecht (Mitte), stellvertretender Kreisvorsitzender Johann Ludwig (links) und 3. Bürgermeister Hubert Blödt (rechts). Foto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Noch einmal für die Dauer von zwei Jahren hat sich Johann Hecht als 1. Vorsitzender des VdK-Ortsverbands zur Verfügung gestellt – dann aber sei Schluss, ließ er wissen, dann müssen „Jüngere ran“. Hecht ist seit 2005 Vorsitzender des mittlerweile 590 Mitglieder zählenden VdK-Ortsverbandes Haselmühl-Kümmersbruck.

Hecht (78) hat zusammen mit seinen Mitstreitern gute Arbeit geleistet für die VdK-Mitglieder, das wurde ihm auch durch den stellvertretenden VdK-Kreisvorsitzenden Johann Ludwig und den 3. Bürgermeister Hubert Blödt bestätigt. In den nächsten zwei Jahren wird Johann Hecht von Ingrid Schneider (2. Vorsitzende und Kassier) sowie von Gerhard Leger (Schriftführer) unterstützt, alle wurden von den 51 Anwesenden einstimmig gewählt.

Der Tätigkeitsbericht von Johann Hecht seit der Jahreshauptversammlung im vergangenen Jahr war umfangreich. Die Aktivitäten für die VdK Mitglieder seien vielschichtig und immer daran orientiert, „Helfer für die Behinderten und Benachteiligten“ zu sein. Gut aufgehoben fühlen dürften sich die Mitglieder unter dem Dach des VdK, die bei Bedarf auch daheim besucht werden.

Als einen mächtigen Verband skiziere der stellvertretende Kreisvorsitzende Ludwig den VdK: Allein 700 000 Mitglieder zählt der Verband in Bayern, rund 1,9 Millionen bundesweit. Ludwig berichtete von 2000 Orts- und 70 Kreisverbänden im Freistaat. „Jedes Mitglied stärkt die Schlagkraft des VdK“ bekundete Ludwig. In Amberg seien derzeit rund 10 000 Mitglieder vereint, rund 66 500 Mitglieder hat der Verband in der Oberpfalz.

Der VdK kümmere sich zum Beispiel um Altersarmut, die Pflege, aber auch solche Dinge wie die Öffnungszeiten der Banken auf dem Land, weil diese oft zum Nachteil der älteren Menschen seien. „Auf allen Ebenen will sich der VdK für jeden Einzelnen einsetzen, um dessen Rechte durchzusetzen“, versicherte Ludwig. Als Beispiel führte er dies an: Im Jahr 2018 hat der VdK Amberg 4991 sozialrechtliche Beratungen für seine Mitglieder durchgeführt. Es wurden 1592 Anträge auf Sozialleistungen gestellt, knapp 664 Widersprüche gegen Behördenschreiben sind eingelegt worden und fast 176 Klagen erhoben worden. Mehr als 781 800 Euro an Nachzahlungen konnten laut Ludwig im Jahr 2018 so für die VdK-Mitglieder erstritten werden.

Der Mensch stehe beim VdK immer im Mittelpunkt, betonte 3. Bürgermeister Hubert Blödt, der unter anderem auch die demografische Entwicklung ansprach. (aeu)

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