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Kommunalpolitik

SPD-Frauen entsetzt über Baumfrevel

Anwohner hatten für den Erhalt der Eichen an der Bayernwerkstraße in Kümmersbruck protestiert. Es hat nichts genützt.

Die SPD-Frauen besichtigten die Bayernwerkstraße, wo Eichen gefällt worden waren. Foto: Bayer
Die SPD-Frauen besichtigten die Bayernwerkstraße, wo Eichen gefällt worden waren. Foto: Bayer

Kümmersbruck. Nachdem Anwohner für den Erhalt der alten Eichen im neuen Bebauungsgebiet an der Bayernwerkstraße in Kümmersbruck öffentlich protestiert hatten, wollten sich die SPD-Frauen vor Ort ein Bild machen. Was sich ihnen bot, war zu ihrem Entsetzen ein Feld der Verwüstung. Sie standen vor vollendeten Tatsachen. Die Bäume waren wohl in einer Nacht- und Nebenaktion gefällt worden.

Gemeinderätin Monika Rambach hatte sich über die örtlichen Verhältnisse im Rathaus kundig gemacht und erklärte den anwesenden Frauen die Sachlage.

Die Bäume mussten gefällt werden, weil der Investor es so gewollt habe. Offensichtlich hätten aber sowohl der Bund Naturschutz, als auch die untere Naturschutzbehörde dem Bebauungsplan zugestimmt, als sie um eine Stellungnahme gebeten worden waren. Allerdings sei es durchaus möglich, dass dies geschehen sei, ohne dass diese Stellen Kenntnis von der Existenz der alten Bäume gehabt hätten, da diese im Bebauungsplan nicht markiert seien.

Eine Baumschutzverordnung hätte die Bäume auch nicht schützen können, da sich diese im Außenbereich befänden. Die Frage stellt sich aber, so Vorsitzende Veronika Frenzel angesichts des Naturfrevels, ob man nicht dennoch sensibler an die Sache hätte herangehen können. Lisa Hartinger mahnte an, dass man in Zukunft in den Bebauungsplänen „grüne“ Vorgaben machen sollte.

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