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Lokalpolitik

Starkregen noch besser ableiten

Die SPD denkt an ein Regenüberlaufbecken und einen größeren Kanal.

Die SPD-Spitze informierte sich vor Ort. Foto: Katharina Hackl
Die SPD-Spitze informierte sich vor Ort. Foto: Katharina Hackl

Kümmersbruck.Aufgrund der Starkregenfälle, die im vergangenen und in diesem Jahr vermehrt aufgetreten sind, traf sich die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Haselmühl-Kümmersbruck zu einer Ortsbesichtigung an der Kreuzung Willi-Brandt-Straße/Sebastian-Kneipp-Straße sowie an der Schulstraße in Kümmersbruck. Die Vorstandschaft zeigte sich laut einer Mitteilung einig, dass hier noch weiter etwas unternommen werden müsse, die Gegebenheiten seien jedoch schwierig.

Bisher ist zwischen der Willi-Brandt-Straße und den angrenzenden Ackerflächen von der Gemeinde ein Kiesabfall angelegt worden, der vom Acker her fließendes Wasser abfangen soll. Vorstandsmitglied Peter Karzmarczyk regte an, dass das Oberflächenwasser noch gesondert abgefangen werden müsse, gegebenenfalls mit einem Regenüberlaufbecken. Obwohl nach den Berechnungen von Architekten die Kanalgröße ausreichend sei, war der Kanal aufgrund heftiger Regenfälle voll und lief über, so die SPD weiter.

Auch am Kreisverkehr in Lengenfeld müssten neue Ablaufmöglichkeiten geschaffen werden, da keine vorhanden sind. Eventuell könne mit einer Sanierung der auszubessernden Schulstraße ein größerer Kanal gelegt werden, meinte die SPD-Spitze. Ein Gutachten zu den „Starkregenereignissen“ wurde von der Gemeinde in Auftrag gegeben. Aktuell finde hierzu eine Bestandserhebung statt. „Man muss am Ball bleiben“, so Vorstandsmitglied Hans Hartinger.

Eine Anwohnerin zeigte Fotos der Regenfälle aus dem Jahr 2018, die einen Wasserstand von 30 bis 40 Zentimetern an der Straße und an den Grundstücken zeigen. Das Wasser sei aus zwei Richtungen gekommen, berichtete sie.

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