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Kommune

Überlaufbecken könnte Kanal entlasten

Die Gemeinde Kümmersbruck hat sich im Bauausschuss mit einem Regenüberlaufbecken befasst. Es soll den Kanal entlasten.

Ein Regenüberlaufbecken könnte parallel zur Sebastian-Kneipp-Straße auf dem Gelände des ASV Haselmühl eingerichtet werden. Foto: Klaus Högl
Ein Regenüberlaufbecken könnte parallel zur Sebastian-Kneipp-Straße auf dem Gelände des ASV Haselmühl eingerichtet werden. Foto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Von Starkregen spricht man bei großen Niederschlagsmengen in kurzer Zeit. Die können zu schnell ansteigenden Wassermengen führen und überfordern dann das Entwässerungssystem – wie zum Beispiel den „Kreisel“ an der Sebastian-Kneipp-/Schulstraße. Im Grund ist das Problem bekannt, die Gemeinde hat bereits an der Willi-Brandt-Straße Maßnahmen getroffen – dennoch: Ist der Kanal zu schwach, vielleicht beschädigt, besteht zu wenig Durchfluss?

Das vermutete Gemeinderat Peter Karzmarczyk im Bauausschuss, wo er das Problem erneut angesprochen hat, weil erst kürzlich Kreisverkehr wieder überschwemmt und Gebäude daneben Wasser im Keller hatten. Bürgermeister Roland Strehl konnte zu dem Thema vermelden, dass ein Auftrag zur Prüfung an eine Firma vergeben sei, freilich – das könne noch Jahre dauern, bis etwas passiere, hieß es. Karzmarczyk hat einen Vorschlag gemacht: Um den Kanal zu entlasten und das Problem zu entschärfen, wäre ein Regenüberlaufbecken parallel zur Sebastian-Kneipp-Straße auf dem vom ASV Haselmühl genutzten Gelände unterhalb des Kreisverkehrs eine geeignete Maßnahme. Vielleicht ließen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Kanalisation entlasten und Wasser zum Rasensprengen für ASV. (aog)

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