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Sitzung

Vereine bitten um Zuschüsse

Der Haupt-, Finanz- und Werkausschuss Kümmersbruck bearbeitete eine Reihe von Anträgen. Niemand ging leer aus.
Von Klaus Högl

Die Kapelle in Penkhof wurde renoviert, die Kirchenverwaltung erhielt dafür einen gemeindlichen Zuschuss. Foto: Klaus Högl
Die Kapelle in Penkhof wurde renoviert, die Kirchenverwaltung erhielt dafür einen gemeindlichen Zuschuss. Foto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Zwar wurden bei der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Werkausschusses Kümmersbruck nicht alle Zuschussanträge ohne Diskussion durchgewunken, letztlich aber ist von den Antragstellern quasi keiner leer nach Hause gegangen. Zweite Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm leitete die Sitzung, mit dabei waren erstmals für die Kämmerei Lisa Hirsch neben Reinhold Wagner. Günther Karzmarczyk legte den Jahresabschluss 2017 des Eigenbetriebes „Wasser und Energie Kümmersbruck“ (WEK) vor.

Fünf Vereine bzw. Einrichtungen baten um Zuschüsse zwecks diverser Baumaßnahmen bei der Gemeinde, darunter die SG 1922 Theuern. Die Schützen haben im Januar dieses Jahres einen Investitionszuschuss für ihre Baumaßnahme „Dachausbau“ beantragt, die Arbeiten hat die Schützengesellschaft ausschließlich in Eigenleistung erbracht, lediglich die Materialkosten in Höhe von 2061,31 Euro wurden in Rechnung gestellt. Einstimmig hat der Hauptausschuss die übliche gemeindliche Förderung in Höhe von 15 Prozent (309,19 Euro) zugesagt.

Etwas anders verhielt es sich beim Antrag der SV Köfering für seine Festplatzbefestigung und die LED-Erweiterung am Sportplatz. Der Verein hat die Kosten für die Befestigung des Festplatzes bzw. Zeltplatzes ermittelt. Demnach würden Materialkosten in Höhe von ca. 27 000 Euro anfallen. Alle anderen Kosten würde der SV Köfering in Eigenleistung erbringen, hieß es im Antrag, analog dem Festplatz Am Wäldchen in Kümmersbruck. Die Materialkosten, so rechneten die Köferinger vor, hätten in Kümmersbruck seinerzeit 16 545 Euro betragen. Die hohen Mehrkosten bei der jetzt vorgelegten Schätzung zum „Am Wäldchen“ seien den Kosten für Schotter und Splitt geschuldet. Dafür veranschlagt der Sportverein zusätzliche Kosten in Höhe von 11 000 Euro.

Kosten werden neu ermittelt

Viel Geld für eine Festplatzversiegelung, obwohl der Platz wohl nur einmal jährlich gebraucht wird, war die Kritik aus dem Gremium. Kosten und Nutzen stünden in keinem Verhältnis. Die Verwaltung hat deshalb vorgeschlagen, die Materialkosten für die Befestigung des Festplatzes zu übernehmen. Jedoch: Die Bauverwaltung wird nochmal die Kosten für die Tragschicht ermitteln und eventuell neue Angebote für Schotter und Splitt sowie Pflaster einholen. Der Ausschuss stimmte zu, jedoch nicht einstimmig.

Am 4. Februar hat die FFW Kümmersbruck einen Antrag auf Übernahme der Kosten für eine elektronische Schließanlage gestellt, die der Verein bereits 2017 beschafft hat. Als Begründung hieß es, die Gemeinde habe damals aufgrund der Kostenentwicklung bei der Erstellung des Feuerwehrhauses keine elektronische Schließanlagen angeschafft. Daraufhin habe die FFW Kümmersbruck die Kosten in Höhe von 4008,18 Euro selbst übernommen. Nachdem aber mittlerweile in anderen Liegenschaften der Gemeinde Kümmersbruck elektronische Schließzylinder verbaut würden (das Feuerwehrhaus in Haselmühl kam zur Sprache), bat die FFW Kümmersbruck jetzt um nachträgliche Übernahme der Kosten. „Ist das unbedingt notwendig?“, hieß es aus dem Gremium.

Renovierung der Filialkirchen

Gleichwohl: „Aus Gründen der Gleichbehandlung“ müsse man die Kosten für den damaligen Einbau der Schließanlage übernehmen und an die Feuerwehr ausbezahlen, war der Tenor im Hauptausschuss. Auch Bürgermeisterin Singer-Grimm und der dritte Bürgermeister Hubert Blödt sahen das so.

Weiterer Antrag

  • Flutlicht:

    Die Köferinger Sportler beantragten einen Zuschuss für LED-Strahler. Am 25. September 2018 war dem Verein eine gemeindliche Förderung der Maßnahme „Umstellung LED-Strahler Flutlicht“ in Aussicht gestellt worden.

  • Zuschuss:

    Der Verein hat Rechnungen in Höhe von 7 448, 22 Euro vorgelegt, die gemeindliche Förderung beträgt 1117,23 Euro. Einstimmigkeit lag vor. (aeu)

Mit einer Gegenstimme wurde der Antrag der katholischen Pfarrgemeinde St. Antonius St. Wolfgang Kümmersbruck genehmigt. Die Kirchenverwaltung hat um Bezuschussung der Renovierungsarbeiten für die Filialkirchen von Köfering und Penkhof gebeten und Rechnungen vorgelegt. Die Gesamtausgaben für die Kirche in Köfering beliefen sich demnach auf 10 841,55 Euro, die Gesamtkosten für die Renovierung in Penkhof wurden mit 6185,62 Euro beziffert. Die Bitte wurde gewährt, die Kirchenverwaltung kann mit 15 Prozent gemeindlichem Zuschuss rechnen.

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