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Projekt

Verkehr rollt über neue Brücke

Der Neubau in Gärmersdorf musste lange verschoben werden. Jetzt ist das Werk endlich fertig und auch eingeweiht.
Klaus Högl

Mit dem Durchschneiden des roten Bandes wurde die Brücke offiziell dem Verkehr übergeben.  Foto: Klaus Högl
Mit dem Durchschneiden des roten Bandes wurde die Brücke offiziell dem Verkehr übergeben. Foto: Klaus Högl

Kümmersbruck.Wer über die neue Gärmersdorfer Brücke geht oder fährt, der tut es jetzt ganz offiziell und mit klerikalem Segen. Die schmucke Brücke über den Krumbach wurde nun durch die Gemeinde ganz förmlich eingeweiht bzw. dem Verkehr übergeben.

Im Gespräch war ein Neubau seit langer Zeit. Bürgermeister Roland Strehl schilderte es so: „Seit Jahrzehnten ist die Brücke durch die Finanzplanung der Gemeinde geirrlichtert.“ Jetzt könne sie nach rascher Bauzeit in Dienst gestellt werden. Gottes Segen „den Menschen, die tagtäglich die Brücke benutzen“, wünschten die beiden Pfarrer Wolfgang Bauer und Bernd Schindler.

Seit etwa 1993, so war von UTA-Ingenieur Rainer Rubenbauer zu hören, war die alte Brücke, deren Widerlager etwa aus dem Jahr 1900 stammten, den Erfordernissen nicht mehr hundertprozentig gewachsen. Jetzt sei sie breiter geworden, übersichtlicher, tragfähiger und modern. Rubenbauer hob vor allem das gedeihliche und unfallfreie Zusammenwirken der am Bau beteiligten Firmen und des Kümmersbrucker Rathauses hervor.

Bürgermeister Strehl erinnerte an die Planung und den Bau der Brücke sowie auch an die Umleitung der AS 27: Er habe von den Bürgern keine Klagen gehört, das wertete er als gutes Zeichen für die neue Brücke im Zentrum von Gärmersdorf. Im Grunde, so sagte Strehl rückblickend, sei der Zustand der Brücke seit Mitte der 1980er Jahre problematisch gewesen, aus haushaltstechnischen Gründen sei der Bau aber immer wieder verschoben worden. Dann ging’s rasch: Neue Überlegungen und Planungen zum Neubau der Ursprungsbrücke aus dem Jahr 1956 mit einer Tragfähigkeit von neun Tonnen habe es dann 2015 gegeben. Die Vergabe der Planungen an die Firma UTA sei im Februar 2017 erfolgt, im Februar 2018 erfolgte die Auftragsvergabe an die Firma Engelhard.

Baubeginn war nach Abbruch der alten Brücke im Juni 2018, zu Ende waren die Arbeiten im April 2019. Entstanden ist eine Stahlbeton-Brücke mit jetzt 40 Tonnen Tragfähigkeit. Sie hat eine Stützweite von 11,50 Metern, eine lichte Höhe von 2,82 Meter über dem Krumbach und eine Breite von neun Metern. Bürger, Mitarbeiter der Verwaltung, Gemeinderäte und Vertreter der Firmen haben sich nach dem offiziellen Einweihungsakt und dem obligatorischen Durchschneiden des roten Bandes noch zu einem Umtrunk zusammengefunden. (aeu)

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