MyMz
Anzeige

Aktion

Mit Oma und Opa werkeln und kochen

In der Ensdorfer Mittelschule arbeiten bei den Seniorenaktivwochen Schüler und Großeltern zusammen.
Von Hans Babl

  • Jung und Alt arbeiten zusammen – hier stellen zwei Schülerinnen und ein Opa ein leckeres Gericht her. Fotos: Babl
  • Hier trocknet Sepp Reindl die Farbe für die Türschilder mit einem Föhn.

Ensdorf.Mit der Veranstaltung „Jung und Alt arbeiten zusammen“ begannen heuer die Ensdorfer Seniorenaktivwochen, die unter dem Motto „Mitten im Leben!“ stehen. Bürgermeister Markus Dollacker meinte, in dem noch bis 20. Oktober laufenden Programm sei für jeden etwas dabei. Er empfiehlt: „Einfach mal ausprobieren, sich trauen, mutig sein. Solange man neugierig ist, trotzt man jedem Alter.“

Im Werkraum der Mittelschule bastelte die Gruppe Technik der 9. Klasse (sechs Buben und ein Mädchen) mit Fachoberlehrerin Anita Hirsch zusammen mit vier Opas und zwei Omas Retro-Schilder, die später an Haus- oder Wohnungstüren angebracht werden sollen. Zunächst erstellten sie am Computer spiegelverkehrt Schablonen mit dem entsprechenden, ganz individuellen Schriftzug. Dann sägte jeder aus Fichtenholz fünf mal zwanzig Zentimeter große Schilder, schliff sie fein und bemalte sie mit Kreidefarben und Transfermittel. Schließlich wurde der Schriftzug auf das Holzschild übertragen. Die Schüler waren ganz begeistert, dass sie mit Großeltern in der Schule zusammen kreativ werkeln durften. Jung und Alt begegneten sich in schöpferischer Arbeit, arbeiteten zusammen und gaben sich gegenseitig Tipps.

In der Schulküche wurde gleichzeitig eifrig gekocht und gebacken. Die neun Buben und Mädchen der Gruppe Soziales der 9. Klasse waren zusammen mit Fachoberlehrerin Agnes Kramer, zwei Großmüttern und einem Großvater am Werk. Rote Beete Salat, für den die gesunden roten Rüben im Schulgarten angebaut worden waren, Quiche Lorraine und Rohrnudeln mit Vanillesoße standen auf dem Stundenplan. Schon bald duftete es verführerisch.

Zusammenarbeit war erforderlich, um die leckeren Speisen termingerecht auf die Teller zu bringen. Schließlich sollte alles für das gemeinsame Mittagessen auf den gedeckten Tischen sein. Das Urteil von Schülern und Großeltern fiel am Ende einhellig aus: „Ein vorzügliches, leckeres Mittagessen, das super schmeckte. Optisch perfekt angerichtet.“

nächste Angebote

  • Samstag:

    Am 12. Oktober lädt der Heimat- und Kulturverein um 19 Uhr in den Fürstensaal ein, wo Peter Seidl zu „Mein Jakobsweg vor der Haustür“ spricht.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht