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Aktion

Nachhaltigkeit macht sich in Amberg bezahlt

Heizungsoptimierung, Lastenräder, effiziente Küchengeräte: Mit einem Förderprogramm wirbt die Stadt für mehr Klimaschutz.

Die Förderungen reichen von einer Gebäudedämmung bis hin zum Heizungspumpentausch Foto: Armin Weigel/dpa
Die Förderungen reichen von einer Gebäudedämmung bis hin zum Heizungspumpentausch Foto: Armin Weigel/dpa

Amberg.Seit dem 1. Januar können sich Amberger um das Förderprogramm „Fürs Amberger Klima“ bewerben und bei dieser Gelegenheit gleich doppelt sparen: zum einen dank der Förderung, zum anderen aufgrund sinkender Betriebskosten. Die Förderbedingungen und die dazugehörigen Anträge können unter https://www.amberg.de/rathaus/aemter-referate/klimaschutz heruntergeladen oder beim Klimaschutzmanagement in der Herrnstraße abgeholt werden.

Um mehr Platz auf den Straßen, mehr Geld in der Tasche und vor allem um mehr Klimaschutz in der Region geht es bei diesem Förderprogramm der Stadt. Die geförderten Klimaschutzmaßnahmen reichen dabei von einer Gebäudedämmung und einem Heizungspumpentausch bis hin zur Anschaffung eines Lastenrades oder eines hocheffizienten Kühlschranks. So können alle Bürgerinnen und Bürger von einer Förderung profitieren.

Folgende Maßnahmen stehen zur Auswahl: Mit bis zu 2000 Euro je Wohneinheit fördert die Stadt Amberg Maßnahmen in Bestandsgebäuden von der Heizungsoptimierung bis zur Komplettsanierung, damit niemand mehr zum Fenster hinaus heizt.

Eine Gebäudethermographie erkennt Schwachstellen in der Gebäudehülle und zeigt einfache Maßnahmen, durch die man viel Energie sparen kann. Mit der Amberger Förderung kostet eine Thermographie durch die Stadtwerke den Hausbesitzer nur noch 30 Euro.

Über 90 Prozent ihres Daseins verbringen Autos auf einem Parkplatz. Wenn ein Diesel oder Benziner ersatzlos abgeschafft wird, gibt es als Belohnung von der Stadt Amberg wahlweise ein Jahresabo für den Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS), eine eCarsharing-Gutschrift oder einen Zuschuss für ein Pedelec, einen E-Roller oder ein E-Motorrad.

Förderprogramm

  • Prozedere:

    Ab Januar werden Klimaschutzmaßnahmen durch das Amberger Förderprogramm „Fürs Amberger Klima“ bezuschusst. Die Stadt Amberg belohnt dadurch die Bürgerinnen und Bürger, die ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten.

  • Schritte:

    In vier Schritten können sich die Bürger ihr Klimaschutzprojekt fördern lassen: Förderantrag einreichen, Vorbescheid abwarten, Förderobjekt kaufen, Endbescheid erhalten und Geld kassieren.

Schwer beladen, dennoch schnell und umweltfreundlich unterwegs – diese Möglichkeit fördert die Stadt durch die Bezuschussung von Lastenrädern, Lastenpedelecs oder Fahrradanhängern. Bis zu 700 Euro können Privatpersonen und Gewerbetreibende für ihr neues Gefährt erhalten.

Der Tausch einer Heizungspumpe lässt die Energiekosten purzeln. Da immer noch viele ineffiziente Heizungspumpen in Amberger Kellern schlummern, gibt die Stadt in Form von 50 Euro einen Anreiz, die eigene Pumpe genauer unter die Lupe zu nehmen.

Auch wenn reparieren meist besser ist als kaufen, so sind alte Haushaltsgeräte doch oft wahre Umweltsünder. Die Stadt bezuschusst den Ersatz ineffizienter Kühlschränke, Geschirrspüler und Waschmaschinen mit 50 Euro.

In der Förderrichtlinie, die auf der Internetseite heruntergeladen werden kann oder bei der Stadt Amberg erhältlich ist, sind neben den Förderbedingungen auch nationale und freistaatliche Förderprogramme sowie hilfreiche Tipps zum Energiekostensparen enthalten. Bei Fragen steht die Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg, Corinna Loewert, als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie ist unter der Telefonnummer (0 96 21) 10 24 03 und E-Mail an Corinna.Loewert@Amberg.de zu erreichen.

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