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Polizei

Blindgänger entpuppt sich als Außentank

Eine Spaziergängerin hatte den etwa drei Meter langen Gegenstand an einem Weiher im Landkreis Sulzbach-Rosenberg entdeckt.

Nach Eintreffen der Feuerwerker stellte sich laut Polizei schnell heraus, dass es sich bei dem Fund um den Außentank eines unbekannten militärischen Luftfahrzeugs handelt. Foto: Polizei Sulzbach-Rosenberg
Nach Eintreffen der Feuerwerker stellte sich laut Polizei schnell heraus, dass es sich bei dem Fund um den Außentank eines unbekannten militärischen Luftfahrzeugs handelt. Foto: Polizei Sulzbach-Rosenberg

Neukirchen.Am Montagabend gegen 18.30 Uhr wurden die Polizei und örtliche Feuerwehren zu einem nicht alltäglichen Einsatz in einem Wald- und Wiesengebiet südöstlich der Ortschaft Förderricht gerufen. Eine Spaziergängerin hatte laut Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg am dicht bewachsenen und verlandeten Ufer einer Weiheranlage einen größeren Gegenstand entdeckt, mutmaßlich ein Blindgänger aus vergangenen Kriegstagen.

Weil die Polizei nach einer ersten Bewertung des etwa drei Meter langen Gegenstandes mit Heckleitwerk und einem Durchmesser von etwa 40 Zentimetern nicht ausschließen konnte, dass es sich dabei um eine Fliegerbombe handelt, wurden die Fachleute vom Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Feucht (bei Nürnberg) hinzugerufen. Zwischenzeitlich bauten die alarmierten Feuerwehren aus Röckenricht und Holnstein eine Beleuchtung an der Einsatzstelle auf.

Gefahrloser Abtransport möglich

Nach Eintreffen der Feuerwerker stellte sich laut Polizei schnell heraus, dass es sich bei dem Fund um den Außentank eines unbekannten militärischen Luftfahrzeugs handelt. Gefahrlos konnte der leere Behälter schließlich durch die Feuerwehren mit Motorsägen freigeschnitten und anschließend geborgen werden.

Das THW transportierte den Tank ab. Foto: Polizei Sulzbach-Rosenberg
Das THW transportierte den Tank ab. Foto: Polizei Sulzbach-Rosenberg

Weil weder der Kampfmittelbeseitigungsdienst noch die anderen zunächst beteiligten Hilfsorganisationen über Transportkapazitäten für den sperrigen Tank verfügten, wurde schließlich noch das Technische Hilfswerk aus Sulzbach-Rosenberg zur Unterstützung angefordert und mit dem Abtransport zur Niederlassung des Sprengkommandos ins fränkische Feucht beauftragt. Der Einsatz vor Ort endete gegen 22.15 Uhr.

Dem äußeren Zustand nach dürfte der leere Tank bereits vor geraumer Zeit von einem Militärflieger abgeworfen und im Uferbereich der Weiheranlage unentdeckt niedergegangen sein. Mit dem Rückgang des Wassers nach anhaltender Sommertrockenheit schließlich gab sich der Fiberglaskörper preis. Eine Beeinträchtigung der Umwelt konnte ausgeschlossen werden.

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