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Ehrung

Feldgeschworene werden sehr geschätzt

Fünf Amberg-Sulzbacher wurden für ihr Engagement geehrt. Zusammen sind sie 225 Jahre im ältesten kommunalen Ehrenamt tätig.

Geehrt wurden langjährige Feldgeschworene, deren Engagement Landrat Richard Reisinger (Vierter von links), Kurt Beyerlein, Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (rechts daneben), und die Bürgermeister würdigten. Foto: Christine Holleder/Landratsamt
Geehrt wurden langjährige Feldgeschworene, deren Engagement Landrat Richard Reisinger (Vierter von links), Kurt Beyerlein, Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (rechts daneben), und die Bürgermeister würdigten. Foto: Christine Holleder/Landratsamt

Amberg.Seit mehr als 500 Jahren engagieren sich Bürger als Feldgeschworene, auch „Siebener“ genannt, und tragen als Mittler zwischen Bürger und Vermessungsverwaltung zum nachbarschaftlichen Frieden bei. Fünf von ihnen sind Anton Franz, Johann Kotzbauer (beide Ursensollen), Heinrich Luber (Freihung), Siegfried Schimkus (Neukirchen) und Andreas Pilhofer (Königstein). Sie wurden vom Amberg-Sulzbacher Landrat Richard Reisinger und Kurt Beyerlein, Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz mit der Ehren- und Dankurkunde des Bayerischen Staatsministers der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder, ausgezeichnet.

Landrat Reisinger stellte bei der kleinen Feier im Landratsamt heraus, dass die Hüter der Grenzen auch in der schnelllebigen, digitalen Welt von heute unersetzlich seien. Bayern setze nach wie vor auf die Ortskenntnisse der Feldgeschworenen, die somit ein fester und wichtiger Bestandteil der bayerischen Vermessungslandschaft seien und auch bleiben würden.

Die Feldgeschworenen sind aus den alten Mark- und Feldgerichten hervorgegangen, die in den fränkischen Landesteilen schon seit Jahrhunderten bestanden und hohes Ansehen genossen. Aufgabe der Feldgerichte war es, in Grenzangelegenheiten Schiedssprüche zu fällen. So wurden die Feldgeschworenen zu Hütern der Grenzen und Abmarkungen. Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter; sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt. Heute sind laut des Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat rund 21 000 Feldgeschworene in Bayern tätig. Sie sind wegen ihrer Erfahrung, ihres Ansehens in ihren Gemeinden und ihrer Ortskenntnis bei Bürgern und der Vermessungsverwaltung sehr geschätzt.

Ausgezeichnet wurden für 50 Jahre Johann Kotzbauer (Ursensollen), Heinrich Luber (Freihung), Andreas Pilhofer (Königstein), Siegfried Schimkus (Neukirchen), für 25 Jahre Anton Franz (Ursensollen).

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