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Politik

Ram will die Bürger einbinden

Der Ensdorfer SPD-Bürgermeisterkandidat will im Gemeinderat wieder Ausschüsse installieren.
Von Hubert Söllner

SPD-Bürgermeisterkandidat Hans Ram  Foto: Hubert Söllner
SPD-Bürgermeisterkandidat Hans Ram Foto: Hubert Söllner

Ensdorf.Den Auftakt zur Kommunalwahl startete der SPD-Ortsverein im Gasthaus Zur Dorfschmiede in Thanheim. Gleich zu Beginn der Versammlung brachte es SPD-Bürgermeisterkandidat Hans Ram auf den Punkt: „Die Ausschüsse im Gemeinderat wurden 2008 abgeschafft, wir wollen sie wieder installieren.“ Ohne die Vorarbeit von Ausschüssen würden die Mitglieder des Gemeinderats bei Sitzungen vor vollendete Tatsachen gestellt, „mir wäre als Bürgermeister mehr Transparenz wichtiger“.

Erfreut über den guten Besuch zeigte sich Ram, 1967 in Schnaittenbach als zweites von fünf Kindern eines Landwirtsehepaars geboren. Nach seinem Qualiabschluss erlernte er den Beruf eines Maschinenschlossers, studierte über den zweiten Bildungsweg und arbeitet als Fachlehrer für Werken, Technisches Zeichnen und Textverarbeitung. Er wohnt seit knapp 20 Jahren in Ensdorf und ist seit Januar 2017 Mitglied des Gemeinderats.

Vorrangig sei für ihn, als Bürgermeister in Ensdorf die Arbeit im Gemeinderat durch Ausschüsse auf eine breitere Basis zu stellen und Kompetenzen und Wissen von Mitbürgern zu integrieren. Nachdem sich die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der Ensdorfer SPD, laut Ram „Frauen und Männer, die alle im Beruf und mitten im Leben stehen und für die Gemeinde etwas bewegen wollen“, vorgestellt hatten, ging der Bürgermeisterkandidat in die Vollen. So sei ihm ein Personalausschuss wichtig, der für die Einstellung für Fachkräfte in Verwaltung und Bauhof, aber auch für deren Weiterbildung mit zuständig sei.

Einen Sozialausschuss wolle er, so Ram, um einen Beirat erweitert sehen, „in dem Personen mit entsprechender Qualifizierung hinzu gebeten werden können“. Im Sozialausschuss könne man auch konkret in die Planung für betreutes Wohnen einsteigen – „ein Modell im Sitzungssaal alleine bringt nichts“ – und auch einen Rufbus für die Gemeinde mit ehrenamtlichen Helfern planen. In einen Wirtschaftsausschuss, so der Bürgermeisterkandidat Ram weiter, sollten auch Gewerbetreibende aus der Gemeinde als Beiräte berufen werden. Ihm wäre auch wichtig, „dass Ensdorf die Gemeinde mit der schnellsten Datenleitung im Landkreis wird“.

Die Jugend müsse man, so Hans Ram, durch Schließung von Baulücken und Ausweisung von Baugebieten in den Ortsteilen halten. Man müsse aber auch durch den Jugendbeauftragten gemeinsam mit der gemeindlichen Jugendpflegerin ein Jugendparlament installieren. „Deren Ideen müssen im Gemeinderat ernst genommen und aufgegriffen werden.“

Innerhalb eines Vierteljahres müssten auch Anträge aus Bürgerversammlungen im Gemeinderat behandelt werden, fügte Ram an, „aber das habe ich bis jetzt noch nicht erlebt“.

SPD Ensdorf

  • Investitionen:

    Gemeinderat Hans Eichenseer listete geplante und auch durchgeführte Investitionen der Gemeinde auf und monierte: „Wir schieben Investitionen vor uns her, die in den letzten Jahren nicht getätigt wurden.“

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