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Schulen

Realschüler zeigten im Schach ihr Können

Die Mädchen und Buben der Schönwerth-Realschule in Amberg schnitten bei der Oberpfalzmeisterschaft gut ab.
Karl-Heinz Probst

Die beste Realschulmannschaft in der Wertungsklasse IV der Oberpfalz: Lena Geitner, Maximilian Willner, Leonard Pundor und Leon Schledewitz (v.l.) Foto: alu
Die beste Realschulmannschaft in der Wertungsklasse IV der Oberpfalz: Lena Geitner, Maximilian Willner, Leonard Pundor und Leon Schledewitz (v.l.) Foto: alu

Amberg.Das größte Schachturnier der Oberpfalz ist Ende November in der RT-Halle in Regensburg über die Bühne gegangen. Es war die Oberpfalzmeisterschaft der Schulen. Erwartungsgemäß setzten sich in fast allen Altersklassen die Schulschachgymnasien aus Regensburg und Neumarkt durch.

Schach ist Sport. Wer es nicht glaubt, konnte sich in der RT-Halle davon überzeugen. Höchste Anspannung, totale Konzentration, hoher Puls, totale Erschöpfung, Enttäuschung und Euphorie, Sieg und Niederlage. Das über mehrere Stunden nahezu ohne Pausen. Und trotzdem: Alle waren mit Freude und Eifer dabei. Die Schönwerth-Realschule Amberg reiste dieses Jahr mit drei Viererteams in der Altersklasse Jahrgang 2006 und einem Team in der Altersklasse 2002 und jünger an. „Lehrgeld“ mussten die Anfänger der Schulschachgruppe zahlen. Bei ihrem ersten Turnier ging es weniger um das Sammeln von Punkten, als von Erfahrung.

Die Fünft- und Sechstklässler lernen seit wenigen Wochen das Schachspiel im Wahlfach, konnten aber in mancher Partie ihren routinierteren Gegnern das Fürchten lehren. Somit wurden von dem Team III letztendlich auch zwei Mannschaftssiege eingefahren und damit das Ziel, nicht letzter zu werden, locker erreicht. In Team I der Schule kämpften die Schüler aus der ehemaligen Profilklasse Schach erfolgreich um Punkte. Lange konnten die Siebtklässler oben in der Tabelle mitspielen. In den letzten beiden Runden verloren sie die Kraft. Mit zwei Unentschieden rutschte das Team ins vordere Mittelfeld ab und belegte Platz zehn von 31 Mannschaften mit 8:6 Punkten. Dabei ließ man alle anderen teilnehmenden Realschulen aus Weiden und Regensburg hinter sich. Da keine eigene Wertungsklasse Realschule gespielt wurde, darf man sich so beste Realschule der Oberpfalz nennen.

Eine positive Überraschung war Team II in der Altersklasse IV. Die Sechstklässler erspielten sich genauso wie Team I 8:6 Punkte und landeten aufgrund der schlechteren Brettpunktzahl knapp hinter Team I in der vorderen Tabellenhälfte.

Einen schweren Stand hatte die Mannschaft in der Altersklasse III, in der sie zum ersten Mal spielte und gegen meist deutlich ältere und erfahrenere Spieler antraten. 5:9 Punkte und Platz zwölf von 18 Teilnehmern war völlig in Ordnung. (alu)

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