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Amberg

Retten auf dem Marktplatz

Ein plötzlicher Herzstillstand, egal ob zu Hause, beim Sport, am Arbeitsplatz – Situationen, in denen jede Sekunde zählt.

Von links: Marc Bigalke (Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme), Martin Preuß (Ambergs Bürgermeister), PD Dr. Andreas Redel, Manfred Wendl (Klinikumsvorstand) und Jens Schlör (Notarzt und Oberarzt)  Foto: Dietl
Von links: Marc Bigalke (Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme), Martin Preuß (Ambergs Bürgermeister), PD Dr. Andreas Redel, Manfred Wendl (Klinikumsvorstand) und Jens Schlör (Notarzt und Oberarzt) Foto: Dietl

Amberg.Doch die wenigsten trauen sich im Ernstfall wirklich einzugreifen. Häufig ist es die Angst etwas falsch zu machen. Dabei reichen drei einfache lebensrettende Maßnahmen: Prüfen, Rufen, Drücken.

Bedeutet konkret: Prüfen, ob die kollabierte Person atmet. Wenn nicht, sofort über die Telefonnummer 112 Hilfe rufen. Und anschließend fest und mindestens 100 mal pro Minute auf den Brustkorb drücken, bis der Rettungsdienst eintrifft. Allein durch diese einfachen Maßnahmen könnten jedes Jahr 5000 Menschen in Deutschland gerettet werden.

Doch was hält die Menschen ab? Das mangelnde Selbstvertrauen? Genau dazu haben der Bundesverband Deutscher Anästhesisten e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. die „Woche der Wiederbelebung“ ins Leben gerufen. Es ist eine bundesweite Aktionswoche, die noch bis 22. läuft. Auch das Klinikum St. Marien Amberg beteiligt sich. Das Hauptevent des Klinikums findet heute um 16 Uhr auf dem Amberger Marktplatz statt, wo zum Mitmachen angeregt werden soll. Das ist aber noch lange nicht alles, mehr wollen die Organisatoren nicht verraten. „Vorbeikommen lohnt sich. Auf jeden Fall wird es ein echtes Erlebnis geben“, heißt es in der Pressemitteilung.

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