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Kirche

90 Gläubige pilgerten zum Habsberg

Die Katholische Kirchengemeinde aus Rieden pilgerte schon zum 316. Mal zum 30 Kilometer entfernten Habsberg.

Rund 90 Gläubige nahmen an der 316. Wallfahrt zur Gnadenkirche „Maria Heil der Kranken“ teil. Das sechs Kilogramm schwere Wallfahrtskreuz trug auf dem 30 Kilometer langen Weg Herbert Bräutigam.  Foto: Hubert Söllner
Rund 90 Gläubige nahmen an der 316. Wallfahrt zur Gnadenkirche „Maria Heil der Kranken“ teil. Das sechs Kilogramm schwere Wallfahrtskreuz trug auf dem 30 Kilometer langen Weg Herbert Bräutigam. Foto: Hubert Söllner

Rieden.Das Thermometer kletterte auf 26 Grad Celsius, als am vergangenen Samstag die katholische Pfarrgemeinde zum 316. Mal zum rund 30 Kilometer entfernten Habsberg aufbrach. „Geleite sie auf ihrem Weg, schütze sie vor Gefahr, behüte sie vor jedem Unfall und lasse sie heil zurückkehren“, bat Pfarrer Gottfried Schubach in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und erteilte er den Reisesegen.

Beim gemeinsamen Lied „Wir ziehen zur Mutter der Gnaden, zu ihrem heiligen Bild“ formierten sich die rund 90 Wallfahrer auf dem Marktplatz. Das sechs Kilogramm schwere Wallfahrtskreuz trug Herbert Bräutigam zum Habsberg; auf dem Rückweg übernahm Josef Staufer diese Aufgabe. Als Vorbeter waren Hubert Fischer, Georg Müllner und Roswitha Müllner im Einsatz. Den Lautsprecher trug Klaus Jaintzyk, Wallfahrtsleiter war Pfarrgemeinderatssprecher Josef Weinfurtner. Da keine Gaststätten mehr auf der Strecke zum Habsberg vorhanden sind, übernahm mittags in Ransbach wieder die Feuerwehr Rieden die Essenversorgung.

Glaube

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Nach der Ankunft verweilten die Gläubigen bei einer Andacht in der Gnadenkapelle. Das Wallfahrtsamt, dem sich eine Lichterprozession anschloss, wurde mit Pfarrer Dr. Elmar Spöttle gefeiert und von der Blaskapelle Rieden musikalisch umrahmt. Festprediger und Zelebrant war Domkapitular Paul Schmidt aus Eichstätt. Die Wallfahrtskirche war mit mehreren hundert Gläubigen gefüllt.

Am Sonntagmorgen pilgerten, nach einer Andacht in der Gnadenkappelle von Pfarrer Dr. Spöttle verabschiedet, knapp 50 Pfarrangehörige zurück nach Rieden wo sie wieder glücklich aber doch ein bisschen müde von den Angehörigen empfangen wurden. Mit 90 Jahren war Konrad Ibler, der zum 65. Mal teilnahm, der älteste Pilger, jüngster Teilnehmer war der neunjährige Raphael Graf. (azd)

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