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Sicherheit

ADAC demonstrierte den Toten Winkel

Das Aufeinandertreffen von LKW oder Bus und einem Radfahrer gehört zu den gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr.
Hubert Söllner

Mittels ausgelegter Folie demonstrierte Sophia Böhm (rechts) den Toten Winkel.  Foto: Hubert Söllner
Mittels ausgelegter Folie demonstrierte Sophia Böhm (rechts) den Toten Winkel. Foto: Hubert Söllner

Rieden. Häufige Ursache dieser schweren Unfälle ist dabei der Tote Winkel. „Wenn ich den Fahrer nicht im Spiegel des LKW oder Bus sehen kann, bin ich im toten Winkel, und der Fahrer kann mich auch nicht sehen“ demonstrierte dies Lehramtsstudentin Sophia Böhm im Auftrag des ADAC Nordbayern den Schülerinnen und Schülern.

„Des is owa a Riesen-Feuerwehrauto“, staunten die Kinder der Klasse 4 a im Hof des Transportunternehmens Scharl. Mit Klassenleiterin Kathrin Müller – im Anschluss kam die 4 ba mit Klassenleiterin Franziska Blank – waren die Kids gekommen, erfuhren, „dass jedes Jahr viele Radfahrer oder Fußgänger bei Unfällen mit rechts abbiegenden LKWs sterben.“ Häufige Ursache dieser schweren Unfälle sei dabei der Tote Winkel, der so zum „Todes-Winkel“ werde. Betroffen seien dabei oft die schwächsten Verkehrsteilnehmer, Kinder auf dem Schulweg oder im Freizeitbereich. Besonders hoch sei das Unfallrisiko, führte Sophia Böhm aus, wenn ein LKW an der Ampel stehe und nach rechts abbiegen wolle. Auch ein Kind, das mit seinem Rad auf dem Gehweg fahre, gerate leicht in den Toten Winkel.

Praxisnah wurde anschließend der Begriff des Toten Winkels mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Vom Fahrersitz des Feuerwehrautos hatten diese die Möglichkeit, sich von der Existenz und vor allem der Größe des Toten Winkels zu überzeugen. Dieser wurde mittels ausgelegter Folie eindrucksvoll demonstriert. „Da passt ja unsere ganze Klasse rein und der Fahrer kann nichts sehen,“ stellten dabei die Kinder fest. So vermittelte Sophia Böhm den Schülern, dass es wichtig sei, immer daran zu denken, dass der Fahrzeuglenker alles, was sich im Toten Winkel befinde, nicht sehen könne. Ganz wichtig sei für die Kinder der Merkspruch „Blickkontakt schafft Partnerschaft.“ Dies heiße aber auch „Lieber bei Unsicherheit auf die Vorfahrt verzichten und so einen schlimmen Unfall vermeiden.“ (azd)

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