MyMz
Anzeige

Aufgabe

Chancen durch Zusammenarbeit der Vereine

Gemeinsam könnten neue Strategien in Rieden entwickelt werden. Das regte Jugendpflegerin Helena Schubert an.
Von Hubert Söllner

Die Unterstützung und Förderung der bereits vorhandenen Angebote für Kinder und Jugendliche gelte es langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln, betonte die gemeindliche Jugendpflegerin Helena Schubert. Foto: Hubert Söllner
Die Unterstützung und Förderung der bereits vorhandenen Angebote für Kinder und Jugendliche gelte es langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln, betonte die gemeindliche Jugendpflegerin Helena Schubert. Foto: Hubert Söllner

Rieden.Beim Treffen der in der Kinder- und Jugendarbeit engagierten Vereinsvertreter waren alle Plätze im Sitzungssaal des Rathauses besetzt. 25 Teilnehmer konnte zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner begrüßen. Jugendpflegerin Helena Schubert hatte die Möglichkeit, die Riedener Vereine besser kennenzulernen, unter anderem durch Vertreter des Fischereivereins, des 1. FC Rieden, der Narrhalla, der Modelleisenbahner, des Tennis-Clubs, der Feuerwehren aber auch der Wasserwachtortsgruppe Vilstal-Kümmersbruck.

Die neue Stelle der Gemeindejugendpflege sei ein interkommunales Projekt von Kümmersbruck, Rieden und Ensdorf, erläuterte Schubert. Ihre Tätigkeiten beziehe sich auf den gesamten Bereich der Jugendarbeit und finde vor allem in planerischer, koordinierender, anregender sowie initiierender Form statt.

Informationen

  • Online:

    Die Anwesenden einigten sich darauf, die Homepage der Gemeinde um ein Verzeichnis aller Vereinsangebote zu ergänzen.

  • Zugang:

    Diese Liste soll auch an der Schule und im Einwohnermeldeamt verteilt werden.

  • Ziel:

    So werde der Zugang zu den Vereinen erleichtert, hieß es.

Wichtiges Ziel ihrer Arbeit sei die Unterstützung und Förderung der vorhandenen Angebote für Kinder und Jugendliche. „Diese gilt es langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln“, betonte sie, denn durch sie als pädagogische Fachkraft bestehe das Potenzial, die Bemühungen zu professionalisieren und die Ehrenamtlichen zu entlasten. So könnten sich die Vereine bei Fragen zur Jugendarbeit, Fördermöglichkeiten und Rechtlichem an sie wenden. Bei Projekten bestehe auch die Möglichkeit, diese durch Mittel des Klosters Ensdorf zu bestärken. Weiter wurden die Bedingungen, Wünsche und Interessen der Vereine zusammengetragen, so etwa Tipps zur Anwerbung von Mitgliedern und zu deren langfristigen Bindung an den Verein.

Bezüglich eines neuen Jugendtreffs gelte es, den Bedarf mit den Heranwachsenden zu klären. Es brauche auch engagierte Personen, die das Vorhaben begleiten. Wichtiges Thema, zu dem sich die Teilnehmer mehr Informationen wünschten, war neben Rechts- und Sicherheitsfragen die Datenschutz-Grundverordnung.

Zum Schluss verwies Schubert auf die Chancen, welche eine gute Zusammenarbeit zwischen den Ehrenamtlichen der Vereine in Rieden verspricht. Diese fördere das Gemeinschaftsgefühl und erlaube die gemeinsame Suche nach neuen Strategien. So ließen sich auch Überschneidungen im Angebot und bei Terminen vermeiden.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht