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Rieden

Die „Spotznkirwa“ lockte viele Besucher an

Dem Heiligen Georg ist die St.-Georgs-Kirche in Altrieden geweiht.
von Hubert Söllner

Zum Frühschoppen bis zum frühen Nachmittag spielten der Bose mit seiner Quetschn und der Fonse mit seinem Klarinettl auf. Foto: Hubert Söllner
Zum Frühschoppen bis zum frühen Nachmittag spielten der Bose mit seiner Quetschn und der Fonse mit seinem Klarinettl auf. Foto: Hubert Söllner

Rieden.Am Wochenende begingen die Riedener das Patrozinium ihres ältesten Kirchengebäudes, in Schnoungdorf links der Vils. Am Sonntag feierte Pfarrer Gottfried Schubach mit zahlreichen Gläubigen den Festgottesdienst in Riedens. „Auf geht’s zur Spotznkirwa“ hieß es bereits am Samstag beim Hirschenwirt. Hier wurde im Festzelt zünftig gefeiert. „D‘ Spalter“ legten so richtig los, vom Boarischen bis zum Oberkrainer, aber auch mit zünftiger Oberpfälzer Musik.

Am Sonntag nach dem Festgottesdienst war traditionell Frühschoppen beim Hirschenwirt angesagt. Der Bose mit seiner Quetschn und der Fonse mit seinem Klarinettl spielten auf und hatten auch manchen Trinkspruch auf Lager. Ab dem Nachmittag spielte und sang Klaus Beerbis zum späten Abend zünftig.

Am Montag hatten es sich die jungen Hirschenwirts-Hockl vor dem Zelt bequem gemacht, als „De Unsern“ wie in den letzten Jahren richtig loslegten. „Bayrisch – zünftig – urig“ spielten die vier Niederbayern aus Rettenbach. Seit vielen Jahren wird die Spotznkirwa als eine der ersten Kirchweihen im Jahr in Rieden gefeiert. Wenn Hirschenwirt-Seniorchef Georg Schmidt zurückblickt, erinnert er sich, dass sein Vater, 1902 geboren, erzählte, dass bereits zu seiner Zeit und auch schon vorher die Spotznkirwa gefeiert worden sei. (azd)

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