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Jubiläum

Ganz Rieden war in Feierlaune

Gelungener Auftakt des Riedener Festwochenendes: Die Spider Murphy Gang rockte am Freitagabend das Festzelt.
Von Richard Weigert

  • Das Gesicht der Spider-Murphy-Gang in ihrem Element: Günther Sigl und Barny Murphy, dahinter Otto Staniloi am Saxophon Foto: Richard Weigert
  • Blechblosn – die frechste, urigste und vielseitigste Band, welche das schöne Bayernland in den letzten 25 Jahren hervorgebracht hat mit Roland Schleifer, das Günter Höchtl, Manfred Popfinger und Trompeter Peter Oswald und ihrer begeisternden Show Foto: Richard Weigert
  • Die Spider-Murphy-Gang trägt sich beim offiziellen Teil in das Goldene Buch der Marktgemeinde Rieden ein. Die Bandgründer Günther Sigl und Barny Murphy zusammen mit Riedens 1. Bürgermeister Erwin Geitner. Foto: Richard Weigert

Rieden.Eine geile Party – diesen Begriff hörte man am Freitag in Rieden öfter. Der Grund dafür war der gelungene Auftakt des Festwochenendes des 1. FC Rieden zum Abschluss des 65. Vereinsjubiläums. Herzlichen Glückwunsch nicht nur für das Jubiläum, sondern auch für das Konzept des Festwochenendes, dass voll aufging und so manchen Skeptiker und Wetterpropheten eines besseren belehrte.

Am späten Nachmittag trafen sich Riedens 1. Bürgermeister Erwin Geitner und die Bandbetreuerin Claudia Poh mit der Spider-Murphy-Gang im Landhotel Aschenbrenner zum Termin für den Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde Rieden.

Blechblosn als Anheizer

Den Anfang des vollends gelungenen Abends machte die Band „Blechblosn“. Bereits beim Einzug ins Festzelt war zu merken, dass es sich um eine außergewöhnliche Band handeln sollte. Bereits da mischten sie sich unters Publikum und standen mittendrin auf den Biertischen. Nach der Eröffnung des Festabends durch Moderator Daniel Auer und 1. FC-Vorstand Hans Fischer legten sie auf der Bühne gleich los. Imitationen von Andreas Gabalier und anderen Showgrößen waren ebenso Stimmungsgaranten wie die Songs quer durch die Hitparaden.

Im zweiten Teil des Abends traten die lange ersehnten Rock’n’ Roller der Spider-Murphy-Gang auf. Die sympathischen Profis legten ohne Berührungsängste los. Deren Klassiker wie Pfüati Gott, Elisabeth, ich schau dich an, Rock ’n’ Roll-Rendezvous hatten sie mit im Gepäck wie natürlich ihre größten Songs Schickeria und Skandal im Sperrbezirk. Besonders angetan waren die Gäste vom Klassiker Sommer in der Stadt. Hier bewies Barny Murphy mit einem Gitarrensolo sein ganzes Können an der Gibson-Gitarre und begeisterte die Halle vollends.

Gesanglich überzeugte Bandgründer Günther Sigl aufgrund seiner Erfahrung ohnehin, und Schlagzeuger Andreas Keller bewies bei einem mehrminütigen Schlagzeugsolo seine Fähigkeiten an den Drums.

Nach einer Zugabe und einer Geburtstagstorte für FC-Kassier Josef Kemmeter entließen die Spiders die Gäste in Erinnerungen an ihre Jugend und sie werden diesen unvergesslichen Auftritt lange in Erinnerung behalten.

Die Blechblosn starteten dann im Anschluss nochmals richtig durch. Der Auftritt der Svetlana (alias das Günther Höchterl) mit dem russischen Lied Kalinka war ein weiterer Höhepunkt. AC/DC-Hits und weitere Rock-Klassiker ließ das Zelt wackeln und die Gäste gingen voll mit.

Parallel dazu legte in der Bar DJ Smurda auf und sorgte dort für bestes Stimmung und Unterhaltung.

Stress am Samstagmorgen

Die Nacht war kurz: Bereits um 7 Uhr standen die ersten Helfer wieder auf der Matte, um das Festzelt auf Vordermann zu bringen. Parkplätze mussten ausgewiesen, die Endstation für den Landkreislauf musste aufgebaut werden, die Duschen für die Läufer wurden im Campingplatz vorbereitet..

Mit Erich Dömel (stellvertretender Vorstand des BLSV Amberg-Sulzbach) sowie den Mitarbeitern des Landratsamtes Christina Rösl und Robert Graf als Organisationsteam des Laufes wurden vor Ort noch die letzten Details besprochen und festgelegt. Die Läufershirts wurden parat gelegt, welche bei der Siegerehrung an alle Läufer überreicht werden sollten. Je weiter die Zeit voranschritt, umso nervöser wurden alle beteiligten Helfer: Wie entwickelt sich das Wetter, mit wie vielen Besuchern ist zu rechnen?

Die riesige Kuchentheke wurde bestückt, der erste Rauch stieg aus den beiden Grillständen auf, Hirschenwirt Georg Schmidt an der Schänke war bestens mit Getränken bestückt - am ganzen Festplatz herrschte reger Verkehr. Einzig die beiden FC-Vorstände Hans Fischer und Michael Poh behielten Dank akribischer Vorbereitung den Überblick und managten das Geschehen.

Der letzte Streckenabschnitt mit 7,3 Kilometern zwischen Winbuch und Rieden wurde nochmals abgefahren und die Ausschilderung kontrolliert, wobei die Feuerwehr Rieden die Verkehrsreglung und entsprechende Absperrungen vornahm. Der Rettungsdienst bezog mit mehreren Fahrzeugen seinen Posten auf dem Parkplatz vor dem Freibad. Bis kurz vor dem Eintreffen des ersten Läufers war dann alles perfekt organisiert und vorbereitet.

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