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Lokalpolitik

Hoffen auf Förderung fürs Riedener Bad

Die CSU Rieden-Vilshofen zieht eine positive Bilanz der geleisteten Arbeit. Bürgermeister Geitner tritt 2019 wieder an.
Von Paul Böhm

Die Sanierung des Riedener Freibades ist ein Millionenprojekt. Der Markt hofft, bei einem Bundesprogramm berücksichtigt zu werden – dies würde eine Förderung von 40 bis 45 Prozent bringen. Foto: Müller/Archiv
Die Sanierung des Riedener Freibades ist ein Millionenprojekt. Der Markt hofft, bei einem Bundesprogramm berücksichtigt zu werden – dies würde eine Förderung von 40 bis 45 Prozent bringen. Foto: Müller/Archiv

Rieden.Richtig „easy“ waren die Wahlen beim CSU Ortsverband Rieden-Vilshofen, der im Gasthaus „Hirschenwirt“ zur Jahreshauptversammlung zusammenkam. Dass diese Wahl fast schon in Rekordzeit abgearbeitet worden ist, darüber freute sich nicht nur der CSU-Ortsvorsitzende Josef Weinfurtner, sondern auch der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Dr. Patrick Fröhlich aus Sulzbach-Rosenberg, der als Wahlleiter fungierte.

Einstimmig wiedergewählt wurde Vorsitzender Josef Weinfurtner, seine drei Stellvertreter sind Altbürgermeister Gotthard Färber, Bürgermeister Erwin Geitner und Erika Müllner. In enger Zusammenarbeit mit der Jungen Union will der Ortsverband jetzt schon die ersten Weichen für die Kommunalwahlen im März 2020 stellen.

Viele Projekte wurden angepackt

Fast schon in Rekordzeit hatte es Dr. Patrick Fröhlich (2.v.li) geschafft, die Wahl der neuen CSU-Vorstandschaft des Ortsverbandes Rieden- Vilshofen abzuarbeiten. Vorsitzender bleibt Josef Weinfurtner (rechts); Dritter von links Bürgermeister Erwin Geitner. Foto: Paul Böhm
Fast schon in Rekordzeit hatte es Dr. Patrick Fröhlich (2.v.li) geschafft, die Wahl der neuen CSU-Vorstandschaft des Ortsverbandes Rieden- Vilshofen abzuarbeiten. Vorsitzender bleibt Josef Weinfurtner (rechts); Dritter von links Bürgermeister Erwin Geitner. Foto: Paul Böhm

Eine ganze Reihe von Veranstaltungen hat es im vergangenen Jahr unter der Federführung der CSU gegeben. Etwas Besonderes war der Besuch von Staatssekretär Stephan Mayer beim Vilstalfest, erinnerte Weinfurtner. Auf den Erfahrungsaustausch im südlichen Landkreis mit den CSU-Ortsverbänden Kümmersbruck, Ebermannsdorf, Ensdorf, Schmidmühlen und Hohenburg wolle man auch künftig setzen. Die Beteiligung am Marktsonntag in Rieden, der Besuch des politischen Frühschoppens beim Gillamoos, das Sommerfest und die Fahrt in den Landtag waren attraktive Angebote.

„Das Ziel unseres CSU-Ortsverbandes ist es, bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 mindestens die Hälfte der Wähler wieder hinter uns zu bringen“, betonte der Ortsvorsitzende. Mit Bürgermeister Erwin Geitner habe die CSU einen „Spitzenmann“. Mit einem kleineren Team will der Ortsverband bis zum Herbst eine ausgewogene Liste mit 28 Kandidatinnen und Kandidaten für den Marktgemeinderat präsentieren, so Weinfurtner weiter. Ende des Jahres soll die Nominierungsversammlung für den Marktgemeinderat und für den Bürgermeisterkandidaten stattfinden. Der amtierende Bürgermeister Erwin Geitner stellt sich zur Wiederwahl. „Wir sind erfolgreich, wir haben viele Projekte auf den Weg gebracht, wir haben die richtigen Leute, wir sind am Ohr der Bürger, wir kümmern uns um die Probleme in unserer Heimatgemeinde“, machte Weinfurtner deutlich.

In seinem Rechenschaftsbericht hob Bürgermeister Erwin Geitner hervor, dass die Wahlaussagen, die man vor fast sechs Jahren gemacht habe, umgesetzt wurden – bis auf die Freibadsanierung. „Da warten wir derzeit auf den Förderbescheid“, sagte Geitner. „Feuerwehr Rieden gelöst, Straßenbeleuchtung gelöst, Kindergartenneubau in Schulnähe gelöst, Sanierung der Wieskapelle in Vilshofen gelöst, Campingplatz gelöst“, nannte Geitner die großen Projekte der vergangenen Jahre. Er gab bekannt, dass die Sanierung der Wieskapelle etwa 130 000 Euro günstiger werde als geplant.

Die CSU Rieden-Vilshofen

  • Vorstandschaft:

    Zum Vorsitzenden wurde Josef Weinfurtner gewählt, seine Stellvertreter sind Gotthard Färber, Erwin Geitner und Erika Müllner. Schriftführer ist Erich Kiener, Kassenwart Georg Geck, Kassenprüfer Johann Weigert und Andreas Weinfurtner, Ortsgeschäftsführer Johann Szegda; Beisitzer Rainer Salbeck, Markus Jaintzyk, Angelika Wolf, Petra Rabenhofer, Dennis Koller, Thomas Holleck und Rainer Weiß.

  • Delegierte zur Kreisversammlung:

    Gewählt wurden Erwin Geitner, Josef Weinfurtner, Johann Szegda, Erika Müllner, Gotthard Färber und Leo Pongratz, Ersatzdelegierte sind Georg Geck, Sven Ränker, Andreas Weinfurtner, Petra Rabenhofer, Engelbert Müllner und Dieter Teich.

  • Mitglieder:

    Dem CSU-Ortsverband gehören derzeit 79 Mitglieder, weitere 32 zählen zur Jungen Union.

Zum Thema Freibadsanierung informierte Geitner, dass der Riedener Antrag in das Bundesprogramm aufgenommen wurde. „Wenn wir zum Zug kommen, kann Rieden mit einer Förderung von 40 bis 45 Prozent rechnen.“ Eine Entscheidung werde noch im ersten Halbjahr erwartet. Für das Freibad favorisiert die CSU eine Komplettsanierung, die Kosten liegen bei etwa 3,8 Millionen Euro. Einen vorzeitigen Baubeginn schließt Geitner aber aus.

Bei der Straßenbeleuchtung stehe nur noch eine LED-Umrüstung von Lampen am Marktplatz mit Kosten von etwa 3000 Euro aus. „Mit der Umrüstung ist es uns gelungen, etwa 70 Prozent Stromkosten einzusparen“, so Geitner. Etwa 150 000 Euro hat der Markt Rieden dafür in den vergangenen Jahren ausgegeben. In die Sanierung des Campingplatzes hat der Markt etwa 680 000 Euro investiert. Eine gute Investition, wie Geitner meinte, denn: „Bei den Stellplätzen sind wir bereits wieder ausgebucht.“

Verkehrsregelung bleibt

Angehen wollen der Bürgermeister und die CSU in den nächsten Jahren die Sanierung von Wasserleitungen, beginnend in der Taubenbacher Straße. Eine Förderung von etwa 40 Prozent könne der Markt einplanen.

Thema war aber auch die Verkehrsführung in der Kreuther Straße mit den Verkehrshindernissen. Leo Pongratz hatte sich dafür starkgemacht, dass die Betonfelder auf der Straße abgebaut werden. Er regte an, dass außerhalb der Ortschaft die Geschwindigkeit von Kreuth her auf 70 km/h beschränkt werden sollte. Gut fände er es, an der Kreuzung Taubenbacher Straße auf der Anhöhe die Stoppschilder zu entfernen und dort „rechts vor links“ einzuführen wie im gesamten Ortsbereich und im übrigen Bereich in der Kreuther Straße. Wie Geitner informierte, habe sich aber eine Mehrheit im Marktgemeinderat dafür ausgesprochen, dass sowohl die Verkehrshindernisse, als auch die derzeitige Verkehrsführung so bleiben sollen.

Europa war ein Schwerpunkt für den stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Fröhlich. Europa werde derzeit alles andere als perfekt gesehen. „Wir müssen versuchen, manche EU-Regelungen wieder auf nationale Ebene zurückzuholen.“ Er warb aber für Akzeptanz für Europa. Trotz allem sei die EU wichtig für die Menschen.

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