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KSK und RK Rieden werden fusionieren

Die Reservisten werden der Krieger- und Soldatenkameradschaft beitreten. Der Zusammenschluss soll im Frühjahr 2020 erfolgen.
Hubert Söllner

Vorsitzender Herbert Popp (vorne rechts) zeichnete mit 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel (hinten Zweiter von links) Ehrenmitglied Josef Lochner (vorn Dritter von links) sowie Gotthard Färber, Georg Thiede, Johann Wendl und Helmut Birkenseer (vorn von links) aus. Auch Fritz Schweiger, stellvertretender RK-Vorsitzender Peter Röhlinger, KSK-Kassier Johann Schötz und RK-Vorsitzender Jochen Lehr (hinten von links) gratulierten.  Foto: Hubert Söllner
Vorsitzender Herbert Popp (vorne rechts) zeichnete mit 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel (hinten Zweiter von links) Ehrenmitglied Josef Lochner (vorn Dritter von links) sowie Gotthard Färber, Georg Thiede, Johann Wendl und Helmut Birkenseer (vorn von links) aus. Auch Fritz Schweiger, stellvertretender RK-Vorsitzender Peter Röhlinger, KSK-Kassier Johann Schötz und RK-Vorsitzender Jochen Lehr (hinten von links) gratulierten. Foto: Hubert Söllner

Rieden.Mit Blick auf die Zukunft des Vereins plädierten die Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) bei der Generalversammlung im Gasthaus „Zur Krone“ einstimmig für einen zeitnahen Zusammenschluss mit der Riedener Reservistenkameradschaft (RK). Die Arbeit der KSK sei wertvoll und dürfe nicht in Vergessenheit geraten, eine Fusion mit der RK sei auch im Sinne des verstorbenen Vorsitzenden Franz Fuchs, betonte Altbürgermeister Gotthard Färber. Er hatte die vorangegangenen Gespräche mit der RK als Moderator begleitet.

Auf das abgelaufene Jahr, das vom Unfalltod des langjährigen Vorsitzenden Franz Fuchs am 25. Juli 2018 überschattet war, blickte Andreas Reindl zurück. Die Teilnahme an kirchlichen Festen, aber auch an Feiern örtlicher Vereine sei selbstverständlich gewesen. Ein sehr gutes Ergebnis habe die Kriegsgräbersammlung durch die KSK erbracht.

Wie Reindl ausführte, habe bereits Ende September 2018 eine erste Sitzung mit den Themen Nachfolge 1. Vorsitzender und Diskussion über eine mögliche Fusion mit der RK stattgefunden. Weitere von Gotthard und Paul Färber moderierte Gespräche, an der auch Vorstandsmitglieder der Reservistenkameradschaft teilnahmen, folgten. Bei ihrer Jahreshauptversammlung im Februar habe die RK einstimmig der Fusion mit der KSK zugestimmt. Einen positiven Kassenbericht konnte Kassenwart Johann Schötz vorlegen. Entlastung wurde einstimmig erteilt.

„Wir wollen die Fusion mit der RK reibungslos über die Bühne bringen“, so Gotthard Färber. Andreas Reindl hatte dazu erläutert, dass die KSK als eingetragener Verein einem anderen Verein nicht betreten könne. Die RK werde also der KSK mit erweitertem Vereinsnamen beitreten. Für beide Vereine ist eine Fusion für von Vorteil, so Färber. Er blickte auf die Vorgespräche zurück und erläuterte Aufgaben und finanzielle Fragen. Für Frühjahr 2020 schlug er die Fusionsversammlung mit Neuwahl vor, der KSK-Vorstand bleibe bis dahin im Amt.

Nach Diskussion wurde einstimmig für einen Zusammenschluss mit der RK votiert. „Wir haben wesentlich mehr Gemeinsamkeiten als Gegensätze“, lobte RK-Vorsitzender Jochen Lehr den Zusammenschluss. „Die KSK leistet wertvolle Arbeit, bringt sich in der Gemeinde ein“, sagte 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel. Er betonte: „Mit dem Beschluss zu Fusion habt ihr Weitblick bewiesen“. (azd)

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