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Verein

OGV setzt sich für blühendes Rieden ein

Vielfältig ist das Engagement des Obst- und Gartenbauvereins. Besonders auch Kindern bringen die Mitglieder die Natur näher.
Von Hubert Söllner

Regelmäßig bietet der OGV Vilshofen-Rieden beim Ferienprogramm interessante Veranstaltungen für Kinder an wie im vergangenen Jahr mit dem „Bienen-Onkel“ Albert Stepper. Foto: Söllner/Archiv
Regelmäßig bietet der OGV Vilshofen-Rieden beim Ferienprogramm interessante Veranstaltungen für Kinder an wie im vergangenen Jahr mit dem „Bienen-Onkel“ Albert Stepper. Foto: Söllner/Archiv

Rieden.Vielfältig engagiert ist der Obst- und Gartenbauverein Vilshofen-Rieden – und das würdigte auch 1. Bürgermeister Erwin Geitner bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum Bärenwirt“. Dank sagte er im Namen der Marktgemeinde für das ehrenamtliche Engagement des OGV bei der Paul-Gerhardt-Kirche, bei der Pflanzaktion im Kindergarten St. Georg und der Gestaltung des Schulgartens. Das gelte auch für die Beteiligung des Vereins am Ferienprogramm; „das Angebot ist immer gut besucht.“ Wie beim OGV-Projekt Evangelische Kirche verspreche er selbstverständlich die Unterstützung der Marktgemeinde, „wenn sie nötig ist“, versicherte Bürgermeister Geitner.

Vorsitzende Maria Mayer blickte gemeinsam mit Albert Stepper, der zur Rückschau eine Bildpräsentation gestaltet hatte, auf die vielfältigen Aktionen des OGV. Nach sechs Todesfällen, drei Austritten und vier Neuaufnahmen zähle der Verein 255 Mitglieder.

So sei mit Eduard Eckl ein Obstbaumschneidekurs durchgeführt worden, bei der Pflanzentauschbörse am Vereinsgelände beim Wasserhäusl habe man die Kinder mit dem Basteln von Starenkasten eingebunden. Stepper erinnerte an den Besuch der Gärtnerei Nägele und der Landesgartenschau in Würzburg. Wie in den Vorjahren habe das Schnitzen von Kürbisköpfen zu Halloween nur in zwei Gruppen bewältigt werden können.

Regelmäßige Arbeitseinsätze

Nachdem bei den Neuwahlen im Februar 2018 die Ämter der Vorsitzenden und ihres Stellvertreters nicht besetzt werden konnten, sei nun nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung im November wieder alles in trockenen Tüchern, die Vorstandschaft wieder vollständig. Sechs Sitzungen der Vorstandschaft seien abgehalten worden, erinnerte Stepper. Von April bis Oktober hätten jeden zweiten Freitag Arbeitseinsätze am Wasserhäusl stattgefunden, bei denen die Grünanlagen gepflegt und die Gemüsebeete angepflanzt wurden.

Verschönerung

  • Anlass:

    Vor der Feier zum 60. Weihejubiläum der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche im Mai 2018 legten Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins vor der Kirche die Anpflanzung neu an. Den Erdaustausch besorgte Staufer-Bau.

  • Pflanzen:

    Rund 20 Kubikmeter Substrat wurde eingebracht. Die OGVler pflanzten verschiedene Rosensorten Rittersporn, Lavendel, Gämswurz und vieles mehr.

Maria Mayer dankte abschließend allen Vorstandsmitgliedern für die engagierte Mitarbeit. Kassier Albert Stepper konnte trotz verschiedener Geräte-Anschaffungen auf einen positiven Kassenstand verweisen. Nach dem Revisionsbericht durch Alois Tischler, der tadellose Kassenführung bescheinigte, wurde einstimmig Entlastung erteilt.

„Ich freue mich über das, wie der Jahresrückblick zeigt, aktive Vereinsleben beim Obst- und Gartenbauverein“, lobte Bürgermeister Erwin Geitner. Er betonte, dass der Verein auch das gesellschaftliche Leben der Marktgemeinde bereichere.

Mehr Blumenwiesen anlegen

„Modern ist, worüber man morgen lacht“ – so eröffnete Kreisfachberater Arthur Wiesmet seinen Vortrag zum Thema „Moderne Pflanzen für neue Gärten“. Pflegeleicht wollten die Leute ihren Garten, hob er hervor, „aber wir brauchen Gartler mit Liebe zu den Pflanzen“. Mit Bildern blendete er auf die Gartenkultur der 1950er Jahre zurück, zeigte angeblich moderne, pflegeleichte Gärten mit einem kurz geschorenen, sterilen Rasen, viel Pflaster oder Kies – „und da kommt dann eine chilenische Küstentanne oder Mittelmeerzypresse, winterhart bis minus vier Grad, dazu“, meinte Wiesmet. Er zeigte aber auch Beispiele von Gärten mit Blumenwiesen – „da haben die Insekten dann auch was davon“, hob der Fachberater hervor.

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