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Kinder

Spannender Besuch bei der Feuerwehr

Die Mädchen und Buben des Kindergartens Rieden lernten Regeln für den Notfall. Die Fahrzeuge waren besonders interessant.
Von Hubert Söllner

Die Atemschutzgeräteträger, Andreas Rappl (unten) und Andreas Löhnert, betonten: „Atemschutzgeräteträger wollen euch helfen, ihr dürft euch im Ernstfall vor ihnen also nicht verstecken.“ Foto: Hubert Söllner
Die Atemschutzgeräteträger, Andreas Rappl (unten) und Andreas Löhnert, betonten: „Atemschutzgeräteträger wollen euch helfen, ihr dürft euch im Ernstfall vor ihnen also nicht verstecken.“ Foto: Hubert Söllner

Rieden.Ein Traum ging für die Kinder im Riedener Kindergarten St. Georg in Erfüllung: Sie durften die Riedener Feuerwehr besuchen. Die Wehren aus Rieden und Vilshofen stellten sich mit ihren Fahrzeugen den Kindern vor. Mit dem HLF 20 sowie einigen Wehrmännern war Vilshofens Feuerwehrkommandant Thomas Appel extra nach Rieden gekommen.

Rainer Salbeck, Kommandant der Riedener Wehr freute sich, dass sich die mehr als 60 Kinder mit Kindergartenleiterin Doris Bruckner und Erzieherinnen sich für die Feuerwehr interessierten. Er führte die Mädchen und Buben ins Feuerwehrwesen ein und erläuterte auch den Notruf bei einer Brandmeldung.

Die Atemschutzgeräteträger, Andreas Rappl aus Rieden und Andreas Löhnert von der Vilshofener Wehr stellten sich in voller Ausrüstung vor und betonten: „Ihr braucht vor uns keine Angst zu haben, Atemschutzgeräteträger wollen euch helfen, ihr dürft euch im Ernstfall vor ihnen also nicht verstecken.“ Und kein Kind zeigte dann Angst davor, sich – „wie im Ernstfall“ – eine Fluchthaube aufzusetzen.

Dann aber ging es in die Vollen. In Gruppen wurden den Kindern die Fahrzeuge vorgestellt. Die Vilshofener Wehrmänner Ronald Weiß und Josef Piller erläuterten am HLF 20, dass dieses mit Hebekissen, Sprungretter, 1600 Liter Löschwasser, Lichtmast und Nass-Sauger aufgerüstet sei. Zur Brandbekämpfung mit 2400 Litern Löschwasser an Bord werde das LF 20 der Riedener Wehr eingesetzt, erfuhren die Kinder von Stefan Scharl. Das Fahrzeug sei zudem mit 160 Litern Schaummittel, Lichtmast, mit schwerem Atemschutz und Hochwasserpumpen ausgestattet.

Seit einem Jahr steht im Fuhrpark der Riedener Wehr das Fahrzeug SWKat 2000, so Scharl. „Der Wagen mit 2000 Meter Schlauchmaterial ist wichtig, gerade mit unserem großflächigen Waldgebiet, wo eine Löschwasserversorgung auch über lange Schlauchstrecken aufgebaut werden muss.“

Dann aber wollte jeder bei den ersten sein, um die Fahrerkabinen zu entern und sich als Feuerwehrmann zu fühlen. Alle waren begeistert. Nach einem Probespritzen mit dem Schnellangriffsschlauch waren die Kinder mit ihren Erzieherinnen noch zu warmen Wienern mit Semmeln und Getränken eingeladen. Sie freuten sich auch über die Süßigkeiten, die Kommandant Salbeck allen schenkte. (azd)

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