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Bühne

Theaterstück bereicherte das Schulfest

Mit den Goaslandlern haben Riedener Grundschüler zum Schulfest „Max und Moritz“ einstudiert. Die Kooperation ist ein Erfolg.
von Hubert Söllner

Die kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler beim Stück „Max und Moritz retten die Schule“ wurden mit Regisseur Gerhard Schnabel (hinten links), Rektorin Christine Kölbl (hinten Mitte) und Lehrerin Anna Liebhäuser (hinten rechts) mit viel Beifall belohnt. Foto: Hubert Söllner
Die kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler beim Stück „Max und Moritz retten die Schule“ wurden mit Regisseur Gerhard Schnabel (hinten links), Rektorin Christine Kölbl (hinten Mitte) und Lehrerin Anna Liebhäuser (hinten rechts) mit viel Beifall belohnt. Foto: Hubert Söllner

Rieden.„Max und Moritz retten die Schule“ hieß es beim Schulfest der Grundschule. In Kooperation mit der Theatergruppe Goaslandler, angeleiert und begleitet durch Gerhard Schnabel, ist damit Schülerinnen und Schülern Gelegenheit gegeben worden Theaterluft zu schnuppern, so Rektorin Christine Kölbl. In der rappelvollen Mehrzweckhalle waren neben Eltern und Großeltern auch Riedens Bürgermeister Erwin Geitner, Ensdorfs 2. Bürgermeister Karl Roppert, Kölbls Vorgänger Rudolf Scheuerer, Rektorin Helga Gradl von der Mittelschule Ensdorf sowie Vertreter ortsansässiger Vereine und Kindergärten zu Gast.

Nach dem Tanz „Schulfest ist“ der Klasse 2a und der Abfall-Demo „Wer hat Müll hier im der Schule verteilt?“ gingen die 32 jungen Mimen mit „Max und Moritz retten die Schule“ von Regina Stephan-Mitesser in die Vollen. Da brachte endlich die Lehrerin mal eine spannende Schullektüre mit, die Geschichte von Max und Moritz. Doch warum dürfen sie plötzlich die Geschichte nicht weiterlesen?

Viel Lob für die Akteure

Haben die beiden neuen Mitschüler etwas damit zu tun oder der Briefträger? Vielleicht liegt es auch an dem Hund, der immer wieder auf dem Schulhof erscheint oder an dem Brief einer Mutter? Und warum verschwinden plötzlich die Süßigkeiten aus dem Lehrerzimmer? In diesem Schulhaus hat jeder seine eigenen Probleme, bis Max und Moritz den Kindern und Lehrern auf die Sprünge helfen.

Bei der Klasse 2a mussten in vorgegebener Zeit möglichst viele Maikäfer an Onkel Fritzens Bett angebracht werden. Foto: Hubert Söllner
Bei der Klasse 2a mussten in vorgegebener Zeit möglichst viele Maikäfer an Onkel Fritzens Bett angebracht werden. Foto: Hubert Söllner

Szenenapplaus, auch für die Lesung auf Hochdeutsch und Bayerisch aus Buschs „Max und Moritz“, sowie großer Schlussbeifall dankten den Akteuren und ihren „Ausbildern“ Gerhard Schnabel und Lehrerin Anna Liebhäuser. Es gab acht Theaterproben, bei denen Liebhäuser von Anfang an dabei war und bei denen die Kinder immer so gut wie vollständig teilnahmen. Mit einem Präsentkorb dankte die Rektorin dem Helferteam der Goaslandler. Die Kosten für die Rollenbücher in Höhe von 160 Euro wird laut Gerhard Schnabel der SPD-Ortsverein aus dem Erlös seines Preisschafkopfs finanzieren. Goaslandler-Chefin Franziska Haas versprach jedem der Mitwirkenden je ein Bild von der Schauspielertruppe und zwei Kugeln Eis.

Viele Spielstationen lockten

Die Kinder hatten anschließend an den Spielestationen noch viel Spaß und konnten dabei auch kleine Preise gewinnen. So war bei der Klasse 4a ein Puzzle zusammen zu stellen, bei der 4a und b eine Maske zu basteln, bei der 2a beim Bild von Max und Moritz zu malen. Bei der Klasse 2a war Geschwindigkeit gefragt: Hier mussten zwei Kinder in vorgegebener Zeit möglichst viele Maikäfer an Onkel Fritzens Bett anbringen. Bei der 1b musste aus Bauklötzen ein möglichst hoher Turm gebaut und bei der 3a gar mit verbundenen Augen ein Luftballon möglichst passgenau auf das Bild eines Lehnstuhls gepinnt werden. Für die Besucher, Eltern und Großeltern hatte der Elternbeirat für das leibliche Wohl gesorgt. Kaffee und Kuchen, aber auch Deftiges standen bereit. (azd)

Das Theater

  • Idee:

    Die Kooperation der Schule mit der Theatergruppe Goaslandler ist eine Idee von deren Regisseur Gerhard Schnabel, die er bereits bei der Theateraufführung „Klosternarzissengeist“ 2018/19 der Rektorin der Grundschule, Christine Kölbl, vorgetragen hat.

  • Umsetzung:

    Nach Auswahl des Stücks „Max und Moritz retten die Schule“, für das 32 Kinder benötigt wurden, gingen 65 Anmeldungen ein. Anfang Mai wurde bei einem Treffen mit Kindern und Eltern das Stück vorgestellt und die Rollen verteilt.

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