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Geschichte

Wanderfreunde seit 40 Jahren vereint

Der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins, Adolf Fleischmann, blickte auf die Anfänge der Wanderbewegung in Rieden zurück.
Von Hubert Söllner

Im Namen der Marktgemeinde übergab 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel ein Spendenkuvert an Wandervereins-Vorsitzenden Erhard Richthammer; mit im Bild: Heimatverein-Ehrenvorsitzender Adolf Fleischmann, Leo Pongratz, Gründungsmitglied Gerhard Gattaut und Altbürgermeister Gotthard Färber (von links).  Foto: Hubert Söllner
Im Namen der Marktgemeinde übergab 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel ein Spendenkuvert an Wandervereins-Vorsitzenden Erhard Richthammer; mit im Bild: Heimatverein-Ehrenvorsitzender Adolf Fleischmann, Leo Pongratz, Gründungsmitglied Gerhard Gattaut und Altbürgermeister Gotthard Färber (von links). Foto: Hubert Söllner

Rieden.Bei einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt gedachten zur Feier ihres 40-jährigen Bestehens die Riedener Wanderfreude ihrer verstorbenen Mitglieder. Im Hof des Vereinslokals Zum Bärenwirt blickte nach einem gemeinsamen Essen der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins, Adolf Fleischmann, zurück auf die Anfänge der Wanderbewegung in Rieden. Bereits 1972 habe man mit Mitgliedern der Schützengesellschaft „Vilstal Rieden“ Internationale Wandertage besucht und Verbindung mit Wanderfreund Alfons Lehmeier aus Amberg sowie Oberförster Englert aufgenommen. Treibende Kräfte beim Schützenverein seien dabei Max Ferber, Gerhard Gattaud und beim Heimatverein Leo Pongratz gewesen.

Nach der Registrierung unter Nummer 365 beim Deutschen Volkssportverband wurde am 20. und 21. Oktober 1973 der erste Internationale Wandertag in Rieden – Start- und Zielgelände war das damals neuerbaute Freibad – durchgeführt. „3500 Medaillen wurden gebraucht, rund 4000 Wanderfreunde nahmen bei strömendem Regen teil“, erinnerte Adolf Fleischmann an die Anfänge, als die Wanderbewegung Sparte des Heimatvereins war.

Eigener Verein seit 1979

Am 4. Mai 1979, fuhr Wandervereins-Vorsitzender Erhard Richthammer fort, sei der Wanderverein Rieden beim Heimatverein ausgegliedert und im Gasthaus „Zum Bärenwirt“ als eigenständiger Verein gegründet und eine Vorstandschaft mit ihm als Vorsitzendem gewählt worden. Stellvertretender Vorsitzender war Max Ferber, Schriftführer Gerhard Gattaut und Kassenverwalter Josef Prößl, welcher dieses Amt 20 Jahre innehatte. 1992 übernahm Richard Holler sen. die Führung des Vereins, nach dessen Tod führte sein langjähriger Stellvertreter Josef Walz kommissarisch den Verein. Im Jahr 2002 sei Walz zum Vorsitzenden gewählt worden, dem Günter Maler als Stellvertreter, Michael Walz als Kassier und Hubert Söllner als Schriftführer zur Seite standen.

Ungewisse Zukunft des Vereins

  • Ausblick:

    Im Gegensatz zum Vorsitzenden Erhard Richthammer zeigte sich 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel überzeugt, dass die Wanderfreunde auch ihr 50-jähriges Bestehen feiern würden.

  • Unterstützung:

    Ins gleiche Horn stieß Altbürgermeister Gotthard Färber, der auf „tolle Veranstaltungen“ der Wanderer zurückblickte und riet, die Spende der Gemeinde für eine 45-Jahr-Feier zu reservieren.

Letzter Wandertag war 2009

Start und Ziel der Wandertage in Rieden, welche damals von etwa 90 auswärtigen Vereinen besucht wurden, war seit 1990 die Mehrzweckhalle der Grund- und Teilhauptschule in Rieden. Norbert Anders, blickte Vorsitzender Richthammer zurück, sei 2009 zum Vorsitzenden gewählt worden, in diesem Jahr habe auch der letzte Internationale Wandertag in Rieden stattgefunden. Seit 2016 führe er nun den Verein, der als Stammtisch-Verein weiterbestehe.

Für die Marktgemeinde gratulierte 3. Bürgermeister Gerhard Schnabel zum 40-jährigen Bestehen mit einem Spendenkuvert. Er erinnere sich gerne, dass er schon als Bub an den Wandertagen teilgenommen habe, und lobte die Wanderfreunde, dass sie bei allen örtlichen Festen vertreten seien.

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