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Jugendarbeit

Zusammenarbeit der Vereine fördern

Die Juniorvorstandschaft des FC Rieden steckt mit der neuen gemeindlichen Jugendpflegerin Helena Schubert erste Ziele ab.
Von Richard Weigert

Das erste Treffen mit der neuen gemeindlichen Jugendpflegerin Helena Schubert trug bereits erste Früchte. An der Sitzung der Juniorvorstandschaft nahmen weiter teil (von links): 3. FC-Vorstand Sebastian Kemmeter, Fußball-Jugendleiter Steffen Genrich, der Jugendbeauftragte der Marktgemeinde Rieden, Jürgen Färber, JuVo-Mitglied Patricia Kemmeter, 2. FC-Vorsitzender Michael Poh, Alexander Feigl und Andreas Weiß als weitere JuVo-Mitglieder. Foto: Weigert
Das erste Treffen mit der neuen gemeindlichen Jugendpflegerin Helena Schubert trug bereits erste Früchte. An der Sitzung der Juniorvorstandschaft nahmen weiter teil (von links): 3. FC-Vorstand Sebastian Kemmeter, Fußball-Jugendleiter Steffen Genrich, der Jugendbeauftragte der Marktgemeinde Rieden, Jürgen Färber, JuVo-Mitglied Patricia Kemmeter, 2. FC-Vorsitzender Michael Poh, Alexander Feigl und Andreas Weiß als weitere JuVo-Mitglieder. Foto: Weigert

Rieden.Die Juniorvorstandschaft des 1. FC Rieden hatte bei ihrer Sitzung die neu bestellte gemeindliche Jugendpflegerin der Vilstalgemeinden Kümmersbruck, Ensdorf und Rieden, Helena Schubert, zu Gast. Ziel des ersten Kennenlerntreffens war ein Ausloten der Ansätze einer Zusammenarbeit. Helena Schubert sieht ihre Schwerpunkte in erster Linie in der Beratung der Vereine zu sportlichen Angeboten, bei rechtlichen Fragen und die Unterstützung bei Anträgen zu Fördermaßnahmen. Weiter wolle sie bei Präventionsangeboten in den Vereinen helfen und begleiten bzw. an andere Stellen vermitteln.

„Keinesfalls will ich ein Gegenprogramm zu den Angeboten in den Vereinen initiieren“, betonte sie. Vielmehr liege es ihr am Herzen, Gemeinsamkeiten mit dem FC Rieden, den weiteren Vereinen im Gemeindegebiet und im gesamten Vilstal herauszuarbeiten, zu vernetzen und eine Zusammenarbeit untereinander zu fördern.

2. FC-Vorsitzender Michael Poh stellte zunächst die Strukturen des Vereins vor und insbesondere die Aufgaben und Kompetenzen der Juniorvorstandschaft. Besonders stolz sei man auf die Wertschätzung durch das Bayerische Familienministerium mit dem Innovationspreis Ehrenamt 2016, mit dem die Idee und die Arbeit der Juniorvorstandschaft gewürdigt wurde.

Silberner Stern des Sports

Ebenso hob Poh die im November stattgefundene Preisverleihung mit dem dritten Platz bei der Verleihung des Silbernen Stern des Sports durch den DOSB auf Bayernebene hervor, mit dem die gelungenen Projekte der JuVo ausgezeichnet wurden. „Wir sind offen für neue Angebote für die Kinder und Jugendlichen“, unterstrich Michael Poh: mit dem Hinweis, dass der FC Rieden in konkreten Planungen mit der Marktgemeinde ist, um auf dem Sportgelände einen multifunktionalen und barrierefreien Bike-Park zu betreiben.

Bewährte Angebote

  • Jahresprogramm:

    Als Nahziel einer Zusammenarbeit mit der neuen gemeindlichen Jugendpflegerin Helena Schubert stellt sich Michael Poh vor, die Qualität der gesamten Jugendarbeit auszubauen und zu verbessern. Die bisherigen bewährten und sehr gut angenommenen Jahresprogrammpunkte sollen beibehalten werden.

  • Partner:

    Beispielhaft nannte er das dreitägige Kinderzeltlager in den Sommerferien, die beiden großen Jugendfußballturniere, die sehr gute Partnerschaft mit dem Zweitligisten SSV Jahn Regensburg mit dem Ferienfußballcamp in den Pfingstferien und dem Jahn-Talenttraining sind Volltreffer. Zeitgleich laufe die Besprechung des 7. e-Sports-FIFA-Fußballturnier- im Sportheim.

Zunächst stehen aber das Mega-Event Rock & Run vom 10. bis 12. Mai mit dem Finish des Landkreislaufs in Rieden und dem Auftritt der Spider-Murphy-Gang am 10. Mai im Vordergrund, so der Vorstand. Eine weitere Idee der Juniorvorstandschaft ist das Entenrennen auf der Vils am 12. Mai, der als Familientag gestaltet wird. In deren Händen liegt die Organisation und Durchführung. Der Erlös des Rennens soll dem Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder zu Gute kommen.

Engagement

Sie hat viele Ideen für die Jugendarbeit

Helena Schubert will als Jugendpflegerin in Kümmersbruck, Ensdorf und Rieden mithelfen, das Angebot zu verbessern.

Die Veranstaltung aufwerten

An diesem Punkt stieg Helena Schubert begeistert ein und schlug gleich mit dem Spielemobil des Landkreises, einer alkoholfreien Cocktailbar und verschiedenen Spielematerialen Möglichkeiten zur weiteren Aufwertung der Veranstaltung vor. Darüber hinaus wurden noch für die nahe Zukunft Maßnahmen zur Teambuilding und zur Inklusion diskutiert. Sie denke weiter an generationsübergreifende Aktionen genauso wie an Maßnahmen, mit denen man bei Jugendlichen eine langfristige Verbundenheit mit der Region bewirken könnte.

Eine große Hilfe war für den FC Rieden die Diskussion über Finanzierungsmöglichkeiten konkreter Maßnahmen und die Zusage Schuberts, Fördermöglichkeiten zu prüfen. Bei einer weiteren vereinbarten Zusammenkunft werden von beiden Seiten Best-practice-Beispiele aus der Jugendarbeit vorgestellt.

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