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Kirche

In vier Fragen zur erfolgreichen Firmung

In der Pfarrkirche Schmidmühlen empfingen 52 Firmlinge aus insgesamt vier Pfarreien der Region den Heiligen Geist.
Von Johann Bauer

Domkapitular Thomas Pinzer spendete die Firmung in der Pfarrkirche Schmidmühlen.  Foto: Johann Bauer
Domkapitular Thomas Pinzer spendete die Firmung in der Pfarrkirche Schmidmühlen. Foto: Johann Bauer

Schmidmühlen.In der Pfarrkirche Schmidmühlen konnte Domkapitular Thomas Pinzer 52 Firmlingen aus den Pfarreien Schmidmühlen (24), Adertshausen, Allersburg und Hohenburg (28) das Sakrament der Firmung spenden.

Zusammen mit den jeweiligen Ortspfarrern Werner Sulzer (Schmidmühlen) und Hans Jürgen Zeitler (Hohenburg) zog Domkapitular Thomas Pinzer in die Pfarrkirche St. Ägidius ein. Die Firmlinge begrüßten den Firmspender und bedankten sich für die Firmspendung. „Ich freue mich, bei Euch zu sein. Im Namen des Bischofs Rudolf darf ich heute die Firmung spenden. Da die Diözese so groß ist, mit jährlich rund 10000 Firmlingen, darf ich heute diese Aufgabe übernehmen. Das Thema lautete „Um Jesus versammelt, der heute unter uns ist“. Die Kyrierufe wurden anschließend von den Firmlingen vorgetragen. In seiner Predigt ging Domkapitular Thomas Pinzer auf die Firmlinge zu und unternahm mit ihnen ein Spiel mit fünf Fragen. „Wenn ihr vier Fragen beantworten könnt, werdet ihr heute gefirmt“, betonte der Geistliche schmunzelnd. Die erste Frage war „warum ist heute ein schöner Tag, obwohl es regnet“? Die Antwort war „weil wir heute gefirmt werden!“ Als Geschenk hatte der Domkapitular einen Karabinerhaken als Schlüsselanhänger mitgebracht. „Was kann man mit dem Karabinerhaken machen?“, lautete die nächste Frage. Man kann sich beim Klettern, wenn man weit vom Boden in der Höhe ist, sichern und einhaken, es kann nichts mehr passieren. Auf dem Karabinerhaken stand geschrieben: „Ich bin gehalten“! „Warum schenke ich euch den Karabinerhaken?“, fragte der Domkapitular. „Weil Gott euch festhält. Heute endet ein Prozess, der schon lange gedauert hat. Ein langsamen Hineinwachsen des Glaubens. Taufe, Beichte, Erstkommunion und heute die Firmung. Ihr seid jetzt Vollblutchristen. Was macht ein Vollblutchrist? Er geht am Sonntag in die Kirche, er betet, er versucht, so zu leben, wie es Jesus uns gesagt hat. Ein Vollblutchrist weiß, dass er immer gehalten wird von Gott. Auch wenn ihr mal was falsch gemacht habt oder Gott vergessen habt. Es gibt Phasen, wo man Gott vergisst – aber Gott ist immer für Euch da!“

Nach der Predigt wurde das Taufbekenntnis der Firmlinge gesprochen und zum Heiligen Geist gebetet. Dann traten die 52 Buben und Mädchen mit ihren Firmpaten vor den Altar. Domkapitular Thomas Pinzer legte den Firmlingen die Hand auf den Kopf, zeichnete mit geweihtem Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn des Firmlings, sprach diesen mit dem Namen an und sagte: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“.

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