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Fotoshooting

Moidln modeln für Festkleider

Die Festdamen zum bevorstehenden Jubiläum der Feuerwehr Schmidmühlen ließen sich für einen Kalender ablichten.

  • Zahlreiche Fotoshootings absolvierten die Festdamen in den letzten Monaten – passend zu jeder Jahreszeit. Foto: ajp
  • Viele Fotos konnten leider nicht im Kalender berücksichtigt werden. Wie hier die Aufnahmen am Golfplatz. Es hat viele interessante Plätze und Motive gegeben, aber es konnten enen nur zwölf berücksichtigt werden. Den Mädels und dem Betreuerteam hat es auf jeden Fall großen Spaß gemacht. Foto:ajp

Schmidmühlen.„Augen zu, 3 – 2 – 1, Augen auf, lächeln“ – wie oft Fotografin Marina Graf bei den Aufnahmen zum Festdamenkalender der Feuerwehr Schmidmühlen diese Worte gesagt hat, weiß Festmutter Petra Fellner nicht mehr. Aber das gestrenge Kommando hat gewirkt. Pünktlich zum Marktfest kommt der Kalender der Festdamen zum Verkauf. Und der kann sich sehen lassen.

„Warum dieser Kalender?“, auf diese Frage hat Petra Fellner schnell eine Antwort parat: „Mit dem Reinerlös werden die Mädels bei der Anschaffung ihrer Festkleider finanziell unterstützt. Bis jetzt wurden die Dirndl angeschafft. Bei diesen Anschaffungen wurden die jungen Damen kräftig von der „Geschäftswelt“ unterstützt. Viele der jungen Mädchen und Frauen gehen noch zur Schule oder machen eine Ausbildung“, weiß Petra Fellner zu berichten. Da tut die Unterstützung gut.

Einige hundert Fotos geschossen

Alles muss passen. Glücklich waren die Festdamen und Petra Fellner, dass Marina Graf die Fotoshootings übernahm. Mit dem Blick für das Detail gelangen alle Fotos. Neun Fotos stammen von Marina Graf, drei hat Josef Popp gemacht, der auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Foto: ajp
Alles muss passen. Glücklich waren die Festdamen und Petra Fellner, dass Marina Graf die Fotoshootings übernahm. Mit dem Blick für das Detail gelangen alle Fotos. Neun Fotos stammen von Marina Graf, drei hat Josef Popp gemacht, der auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Foto: ajp

Was jetzt noch aussteht, sind die Festkleider, die man zum Jubiläum bei den offiziellen Veranstaltungen tragen wird. Diese Anschaffung steht noch bevor. Und um hier etwas „Geld zuschießen zu können“, kam die Idee, diesen Kalender zu kreieren. Viele Fototermine standen in den letzten Monaten im Kalender der Mädchen. Viele, sicher einige hundert Fotos wurden mit der Kamera „geschossen“, aus denen nun die zwölf Monatsmotive gewählt wurden

Neun Aufnahmen hat Marina Graf gemacht, drei stammen von Josef Popp. Leider, bedauert Petra Fellner, konnten eben nur zwölf Motive ausgewählt werden. Die anderen sollen aber nicht nur in einer Datei auf dem Computer verbleiben, sondern auch in irgendeiner Form veröffentlicht werden. Wie, da wird man sich noch Gedanken machen.

Gruppenbild mit Festmutter. Auch das Foto mit Festmutter Petra Fellner unter dem Gießkannenbaum ist im Festdamenkalender zu sehen. Daneben die Kunststation des Naturparks, das an die Vilsschifffahrt erinnert. Schmidmühlen hatte eine ereignisreiche Geschichte. Foto: ajp
Gruppenbild mit Festmutter. Auch das Foto mit Festmutter Petra Fellner unter dem Gießkannenbaum ist im Festdamenkalender zu sehen. Daneben die Kunststation des Naturparks, das an die Vilsschifffahrt erinnert. Schmidmühlen hatte eine ereignisreiche Geschichte. Foto: ajp

Bei den vielen Besprechungen darüber, welche Motive wie in „Szene“ gesetzt werden sollen, brachte Festleiter Thomas Birner den Vorschlag, wenn möglich, immer auch einen Bezug zu Schmidmühlen und zur Feuerwehr herzustellen. Diesen Bezug konnte man tatsächlich auch meist herstellen. So wählte man das alte Gerätehaus der Feuerwehr zu einem „Brandeinsatz“, den Kreuzberg für ein Herbstbild, das jetzige Gerätehaus und das Einsatzfahrzeug der First Responder für ein Faschingsfoto, das Obere Schloss für ein Foto in festlicher Abendgarderobe oder auch das Johannifeuer, vor dem einige Festdamen in Lederhose posieren.

Den Bezug zu Schmidmühlen herstellen, dies hat man sich bei der Konzeption des Kalenders vorgenommen. Ohne Zweifel ist das Foto als Morsikentänzer ein echtes Unikat „made in Schmidmühlen“. Erasmus Grasser gilt als der berühmteste Sohn Schmidmühlens. Foto: ajp
Den Bezug zu Schmidmühlen herstellen, dies hat man sich bei der Konzeption des Kalenders vorgenommen. Ohne Zweifel ist das Foto als Morsikentänzer ein echtes Unikat „made in Schmidmühlen“. Erasmus Grasser gilt als der berühmteste Sohn Schmidmühlens. Foto: ajp

Ein Foto, das in der Form wohl keine andere Festdamengruppe hat und haben wird, war eines der letzten Fotos, die gemacht wurden. Hier konnten die Mädels in die Kostüme der Moriskentänzer, die einst Erasmus Grasser für München geschnitzt hat, schlüpfen. Diese Kostüme wurden zur 1000-Jahr-Feier und zum Festspiel von Irma Schmid geschneidert und gelten auch heute noch als Meisterstück des Schneiderhandwerks. Da war es keine Frage, dass dies auch ein Top-Foto wurde.

Ein großes Programm wartet

Mit der Präsentation und dem Verkauf des Kalenders ist ein Projekt abgeschlossen. Die nächsten Projekte, berichtet Petra Fellner, sind schon fix. Und diese Termine sollte man sich unbedingt merken.

 Bei allen Aufnahmen machten die Mädels eine gute Figur. Foto: ajp
Bei allen Aufnahmen machten die Mädels eine gute Figur. Foto: ajp

So steigt am 19. Oktober die Azzurro Revival Party im Schlossstadel. Es erinnert an die ehemalige Disco „Azzurro“ und lockt mit Musik aus den 80er- und 90er-Jahren. Die nächste Party steigt heuer an Silvester. Los geht’s jeweils um 20 Uhr. Gemeinsam wird man im Schlossstadel in das neue, in das Jubiläumsjahr, hineinfeiern. Dann wird es nicht nur für die Festdamen ernst, sondern auch für die Feuerwehr.

2020 wird man im Juli das Vereinsjubiläum zum 150-jährigen Bestehen feiern können. Dass dieses Fest gelingen wird, daran arbeite die Feuerwehr schon seit vielen Monaten. Mit dabei sein werden „zu hundert Prozent“ die Festdamen. Verkaufsstellen werden die Gemeindeverwaltung, die Raiffeisenbank Unteres Vilstal, Wohnambiente Philbert, Apotheke Alte Post und das Schuhhaus Windl sein.

Für das Feuerwehrfest, das vom 10. bis 13. Juli 2020 gefeiert wird, dürfen auch noch Mädchen im Alter von 3 bis 15 Jahre als Festmädchen mitmachen. Wer Interesse hat, kann sich unter der Telefonnummer 0170 – 386 98 44 anmelden. (ajp)

Zwischenstand

Festdamen-Wahl: Spitzenduo setzt sich ab

Die Mittelbayerische sucht „Ostbayerns Festdamen des Jahres“. Zwei Vereine aus dem Landkreis Schwandorf liegen aktuell vorne.

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