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Seeadler zwischen Fallschirmjägern

Ein ausgewachsener Adler ist ab und zu in der Gegend um Eglsee zu entdecken. Auch bei der Luftlandeübung tauchte er auf.-

Wer genau hingeschaut hat, der konnte bei der Luftlandeübung im Rahmen von „Saber Junction 16“ beobachten, wie ein Seeadler seine Kreise zwischen den Fallschirmspringern gezogen hat.
Wer genau hingeschaut hat, der konnte bei der Luftlandeübung im Rahmen von „Saber Junction 16“ beobachten, wie ein Seeadler seine Kreise zwischen den Fallschirmspringern gezogen hat. Foto: abp

Schmidmühlen.Wer bei der großen Luftlandeübung der US-Amerikaner „Saber Junction 16“ in den vergangenen Tagen etwas genauer hingeschaut hat, der hat nicht nur mehr als 900 Fallschirmjäger gesehen, sondern konnte auch einen Seeadler beobachten. Dieser hat sich anscheinend die Absprungzone als Jagdrevier ausgesucht. Er ließ sich überhaupt nicht stören von der Menge der amerikanischen, britischen und italienischen Fallschirmjäger. Zwei Tage nach dem großen Luftlandespektakel an der Landkreisgrenze von Amberg-Sulzbach und Schwandorf haben Anwohner den Seeadler bereits wieder gesehen. Ob er sich wohl davon überzeugt hat, dass sich auch alle Fallschirmjäger vom Acker gemacht haben?

Ein befragter Biologe und Vogelkundler geht davon aus, dass es sich um ein ausgewachsenes Tier handelt. Sein Stammland dürfte der Seeadler im Kiesabbaugebiet zwischen Schwandorf und Teublitz haben. Nur zu einem Jagdausflug kommt er wohl ab und zu in die Gegend von Eglsee und Höchensee. (abp)

Mehr über die große Luftlandeübung lesen Sie hier.

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