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Sitzung

Schranke soll illegale Rennen stoppen

Die missbräuchliche Benutzung beschäftigte den Marktgemeinderat. Die Gemeinde will nun ein Teilstück der Straße einziehen.
Von Paul Böhm

Im Industriepark auf dem Aicha Berg finden illegale Motorsportveranstaltungen statt. Das will der Marktgemeinderat in Hohenburg mit der Entwidmung und der Einziehung dieses Straßenteilstückes auf einer Länge von knapp 200 Metern unterbinden.  Foto: Paul Böhm
Im Industriepark auf dem Aicha Berg finden illegale Motorsportveranstaltungen statt. Das will der Marktgemeinderat in Hohenburg mit der Entwidmung und der Einziehung dieses Straßenteilstückes auf einer Länge von knapp 200 Metern unterbinden. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Illegale Motorsportveranstaltungen im Gewerbepark Hohenburg beschäftigen den Marktgemeinderat. Die Gemeinde will ein Teilstück der Straße einziehen. Wie Bürgermeister Florian Junkes die Ratsmitglieder informierte, habe es wiederholt Lärmbeschwerden von Besuchern des angrenzenden Friedwaldes Nordbayern gegeben. Nicht nur Trauergäste, sondern auch andere Anlieger hätten dies der Verwaltung zugetragen.

Jetzt diskutierte man über eine Lösung des Problems. Eine Straßensperrung sei aber nicht so einfach möglich, weil es eine gewidmete Straße sei und diese auch als Zufahrt für die Photovoltaikanlage der Gemeinde auch dem Aicha Berg ist.

Nach Rücksprache mit der Polizei und den Fachbehörden sei es aber nicht so ohne weiteres möglich, diesen Bereich der öffentlich gewidmeten Straße zu sperren. Man einigte sich darauf, dieses Straßenstück zu entwidmen einzuziehen und mit einem Zaun oder einer Schranke zu sperren. Nach längerer Diskussion beschloss der Marktgemeinderat die Einziehung dieses Teilstückes der Ortsstraße Nr. 23 im Industriepark Hohenburg im Bereich der Zufahrt zum Solarpark Hohenburg auf einer Länge von 190 Metern. Das eingezogene Straßenstück soll aber im Eigentum der Gemeinde verbleiben. Diskutiert wurde über Verbotszeichen, eine Videoüberwachung und verstärkte Polizeikontrollen. Mit einer Gegenstimme wurde schließlich die Einziehung dieses Teilstückes der Ortsstraße im Industriepark beschlossen.

Keine Neuigkeiten gibt es zum Sachstand der Bauvoranfrage für eine Wohnanlage in Allersburg am Kirchberg. Bürgermeister Florian Junkes berichtete auf Anfrage von Alois Siegert, dass dieses Planungsvorhaben derzeit bei der Baugenehmigungsstelle des Landratsamtes Amberg-Sulzbach vorliegt. Ein Kneipp-Becken an der Lauterach wäre wohl wünschenswert, aber die Probleme mit Algenbildungen und der dadurch einhergehenden Unfallgefahr sind nicht unbedenklich, sagte Bürgermeister Florian Junkes auf eine Anfrage von Marktgemeinderat Sebastian Schärl. Schärl schlug vor im Zuge des Radwegeausbaues eine dünne Asphaltdecke auf der Strecke von Adertshausen bis zum Bauhof aufzubringen. Wie Marktgemeinderat Josef Weigert informierte, ist der Kirchensteig in Allersburg in einem schlechten Zustand.

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  • Eigenanteil: Der Eigenanteil des Marktes liegt bei rund 125 000
    Euro.

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